• 16.06.2011, 16:49:08
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FPÖ-Gradauer: Planungschaos und unüberschaubare Mehrkosten beim Projekt Hauptbahnhof Wien

Zahlen muss wie immer der Steuerzahler

Wien (OTS) - Wieder einmal habe der Rechnungshof ein typisches
Planungschaos aufgedeckt. Beim Projekt Wiener Hauptbahnhof,
Verkehrsanbindung und Stadtentwicklung sei laut Rechungshofbericht
vieles schief gelaufen. "Planungsänderungen, Änderungen bei der
Anbindung an den öffentlichen Verkehr und beim Personentransport,
Kostenüberschreitungen, Analysen und Expertisen, die zwar bezahlt,
aber nicht berücksichtigt wurden, haben die ursprünglich budgetierten
Kosten von 423 Mio. Euro auf heutige Gesamtkosten von 987 Mio. Euro
in die Höhe getrieben", so der freiheitliche Budgetsprecher NAbg.
Alois Gradauer in der heutigen Debatte im Nationalrat.

"Bei Bauprojekten der öffentlichen Hand ist es leider üblich, dass
sich die vorher angesetzten Kosten schlussendlich mindestens
verdoppeln. So geschehen auch bei Skylink und der Unterinntalbahn.
Es ist zu befürchten, dass der Wiener Hauptbahnhof ein ähnliches
Schicksal erleidet und der Steuerzahler zahlt wieder einmal die
Zeche. Konsequenzen für diesen Pfusch bleiben fast immer aus. Die
unfähigen Manager, die die Mehrkosten verursacht haben, werden für
ihre unprofessionelle Arbeit auch noch großzügig abgefertigt", so
Gradauer. Als Beispiele nennt Gradauer Huber bei der ÖBB, Ötsch bei
der AUA und Kaufmann & Co bei Skylink. "Dafür haben die Österreicher
kein Verständnis", so Gradauer abschließend.

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