OTS0233   15. Juni 2011, 12:50

Hakel: Gerechte Entlohnung und soziale Absicherung in Kreativwirtschaft!

Neue Forba-Studie zeigt grobe Mängel für Praktika in der Branche auf


"Gerechte Entlohnung und volle soziale Absicherung
sind Grundlagen, um brancheninteressierte junge Menschen auch
längerfristig in der Kreativwirtschaft zu halten. Der Sinn eines
Praktikums ist der Lernprozess", so die SPÖ-Bereichssprecherin für
Creative Industries, Elisabeth Hakel. Nur zu oft tritt dieser Aspekt
in den Hintergrund. Vor allem in Sektoren wie Architektur, Kunst,
Kultur, PR- und Verlagswesen müssen PraktikantInnen oft viel leisten
und werden dafür kaum entschädigt", so Hakel am Mittwoch gegenüber
dem SPÖ-Pressedienst. ****

Trotz mitunter sehr positiver Branchenerfolge sind die
Arbeitsbedingungen in der Kreativwirtschaft prekär und unsicher wie
eh und je. Die neue Forba-Studie zeichnet ein drastisches Bild der
Situation von PraktikantInnen. "Es scheint, als ob die schlechten
Arbeitsbedingungen eins zu eins an die PraktikantInnen weitergegeben
werden", so Hakel." Durch die Parallelität von Arbeitsverhältnissen
gehen viele prekäre Jobs einfach unter. Österreich brauche endlich
ein Gesamtkonzept für den Sektor, eine bessere Regelung der sozialen
Absicherung und vor allem eine besser Informationspolitik", fordert
Hakel. (Schluss) ah/rm/mp

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0233 2011-06-15 12:50 151250 Jun 11 SPK0009 0187



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