- 08.06.2011, 13:34:14
- /
- OTS0202 OTW0202
EU-Energieministertreffen - Rudas fordert Bekenntnis zu europaweitem Atomausstieg
SPÖ-Bundesgeschäftsführerin würdigt Engagement des Bundeskanzlers im Kampf gegen Kernkraft - Sinnvoller Beitrag der Oppositionsparteien "vermisst"
Wien (OTS/SK) - Im Vorfeld des am Freitag in Luxemburg
stattfindenden EU-Energieministertreffens, bekräftigte
SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas die österreichische Ablehnung
von Kernenergie. Bei dem Treffen soll auch über eine
EU-Energie-Strategie bis 2050 beraten werden. "Verstärkter Einsatz
von erneuerbaren Energien, mehr Energieeffizienz und ein klares
Bekenntnis zum europaweiten Ausstieg aus der Kernkraft", fordert
Rudas am Mittwoch im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. ****
Rudas würdigte diesbezüglich das Engagement von Bundeskanzler Werner
Faymann, "der mit großem Einsatz in ganz Europa als Fürsprecher einer
Zukunft ohne Kernkraft unterwegs ist". Durch die besonders hohe
Glaubwürdigkeit Österreichs in Fragen nachhaltiger Energiepolitik sei
es möglich, "dass ein kleines Land wie Österreich im Schulterschluss
mit allen Atomgegnern die EU wachrüttelt", sagte Rudas. Durch den
heute vom Schweizer Nationalrat beschlossenen Ausstieg hätten die
Atom-Gegner in ganz Europa erneut Rückenwind erhalten.
Einen sinnvollen Beitrag der Oppositionsparteien zum Kampf für den
europaweiten Atom-Ausstieg vermisst Rudas. Die FPÖ habe den
"Anti-Atomkonsens in Österreich längst verlassen". Und auch die
Grünen würden in der Hauptsache durch unkonstruktives Verhalten um
mediale Aufmerksamkeit haschen. "Während Bundeskanzler Faymann am
World Economic Forum vor 13 Staats- und Regierungschefs und 150
Unternehmensmanagern Überzeugungsarbeit leistet, stellen die Grünen
ein Plakat auf, sagte Rudas, die eine "glatte Themenverfehlung" bei
der Öko-Partei ortet.
Österreich nehme mit dem jüngst auf der Regierungsklausur
beschlossenen Ziel, bis 2015 unabhängig von Atomstrom-Importen zu
werden, eine Vorreiterrolle ein. "Hier ist Zusammenarbeit gefragt.
Das Thema ist zu wichtig, um politisches Kleingeld damit zu
wechseln", betonte Rudas. (Schluss) sa/mb
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SPK






