- 31.05.2011, 12:28:02
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Kräuter: "Grasser-Auftritt peinliche Groteske"
Untersuchungsausschuss-Forderung bekannt plumper Trick
Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter
bezeichnet den heutigen Auftritt von Ex-Finanzminister Karl-Heinz
Grasser vor Medien als peinliche Groteske. Kräuter am Dienstag
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Die massiven Rundumschläge zeigen
die steigende Panik des Beschuldigten Grasser. Nachdem nun endlich
seitens der Justiz die logischen Ermittlungsschritte wie etwa
Hausdurchsuchungen gesetzt wurden, versuchen Grasser und sein Anwalt
eine skurrile Flucht nach vorne." ****
Die BUWOG-Causa, die Verwicklung in den Hypo-Zwischendeal oder die
fragwürdigen Stiftungskonstruktionen in Liechtenstein, um nur einige
Verdachtsfälle zu nennen, könnten zu einer Anklage wegen
Amtsmissbrauch, Untreue oder Steuerdelikten führen. Kräuter: "Völlig
von der Realität entfernt verlangen Grasser und sein Anwalt gleich
einmal die Einstellung des BUWOG-Verfahrens und eine Bestrafung der
ermittelnden Justiz. Damit hat sich Grasser einmal mehr selbst der
Lächerlichkeit preisgegeben."
Zur Forderung Grassers nach einem parlamentarischen
Untersuchungsausschuss stellt Kräuter fest, dass niemand mehr auf die
plumpen Tricks des Ex-Finanzministers hereinfalle. Kräuter: "Grasser
hat sich am 23. Februar vor dem Hypo-Untersuchungsausschuss im
Zusammenhang mit dem ominösen 500.000-Euro-Schwiegermutterdeal der
Aussage entschlagen. Die Grasser-Methode, vollmundig einen
Untersuchungsausschuss zu verlangen, vor Medien dann den
supersauberen Verfolgten zu spielen und letztlich auf Fragen im
Ausschuss zu schweigen, ist längst bekannt." (Schluss) pep/tg
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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