FPÖ-Kickl: Erwarte Entfernung von Stalin-Gedenktafel in Wien durch Rot-Grün
Tafel für Diktator und Massenmörder ist Schandfleck
Wien (OTS) - "Da sich insbesondere Rot und Grün gegenwärtig sehr
intensiv mit der Vergangenheit und der Beseitigung von vorhandenen
und eben auch nicht vorhandenen Relikten aus dunklen Kapiteln der
Geschichte befassen, fordere ich die Rot-Grüne Rathauskoalition in
Wien dazu auf, den Schandfleck der Stalin-Gedenktafel im 12. Bezirk,
in der Schönbrunner Schloss-Straße 30, umgehend zu entfernen", sagte
heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl.
Statt die Magistratsabteilung 7 weiterhin mit der Betreuung der Tafel
zu befassen, wäre eine Demontage längst angebracht, betonte Kickl.
Man müsse die Verantwortlichen wohl nicht eigens darauf hinweisen,
sondern setze es als bekannt voraus, welche Rolle diesem Herrn
Stalin, dem hier gedacht werde, in der Geschichte zukomme und welche
Verbrechen das Objekt des in Bronze und Marmor gehaltenen städtischen
Gedenkens in seinem politischen Wirkungskreis zu verantworten habe.
Umso verwerflicher sei die bisherige Weigerung, diesen Schandfleck zu
entfernen, so Kickl. "Für die FPÖ ist die Verurteilung von
Verbrechern und Massenmördern wie Hitler und Stalin eine
Selbstverständlichkeit und es gibt auch keine Handlung, aus der etwas
anderes abgleitet werden kann. Die SPÖ ist in Sachen
Stalin-Gedenkstätte jedoch seit Jahrzehnten säumig. Und mit ihr
säumig sind jetzt die Grünen Erfüllungsgehilfen", sagte Kickl.
"Während SPÖ und Grüne mit großem Eifer Dinge abschaffen wollen, die
es rein rechtlich gar nicht mehr gibt, machten sie angesichts
tatsächlich vorhandener historischer Schandflecke keinen Finger
krumm. Im Gegenteil. Namhafte SPÖ-Politiker haben sich gegen eine
Entfernung gestellt", so Kickl, der die rot-grünen Rückwärtspolitiker
aufforderte, sich in dieser Frage nicht hinter dem Staatsvertrag zu
verschanzen und ihre Doppelmoral offen einzubekennen.
"Ich stelle mir Frage, was die Abertausenden Touristen über Wien
denken, wenn sie bei ihren Schönbrunnbesuchen auch bei dieser
Gedenktafel vorbei kommen? Welches Bild macht das? Welche Symbolik
wird damit zum Ausdruck gebracht? Es findet sich ja darauf nicht ein
Wort der historischen Erläuterung und Einordnung oder gar der
Distanzierung, der Kritik oder Mahnung im Zusammenhang mit Stalin und
seinen Verbrechen. Ich fordere die rot-grüne Rathaus-Genossenschaft
daher dazu auf, im Sinne ihrer moralischen Glaubwürdigkeit und des
bestehenden Imageschadens für die Stadt Wien, umgehend zur Entfernung
diese Gedenktafel für einen der grausamsten Diktatoren der
Geschichte, zu schreiten", schloss Kickl.
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