- 10.05.2011, 09:51:50
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FPÖ: Strache: Euro-Fanatiker wollen uns erneut Geld für Griechenland aus der Tasche ziehen
Griechenland muss die Euro-Zone verlassen, sonst droht Schrecken ohne Ende
Wien (OTS) - "Die finanzielle Lage Griechenlands bestätigt all
das, was wir Freiheitlichen seit Ausbruch der Krise prophezeit
haben", erklärt FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. "All die
Milliarden von Steuerzahlergeld, die dorthin gepumpt wurden, sind
verloren. Und jetzt wollen die Euro-Fanatiker sogar zusätzliches Geld
in den maroden Staat schicken", beklagt Strache. Die neue, wieder zum
Scheitern verurteilte Rettungsaktion laufe nicht nur am Volk, sondern
sogar an den Politikern der meisten Euro-Länder vorbei. "Es sind
abgesehen von Deutschland nicht gerade die zahlungskräftigsten
Staaten, die hier einen Geheimplan aushecken und über unser Geld
entscheiden wollen", so der FPÖ-Obmann. Er fordert Kanzler Faymann
und Finanzministerin Fekter auf, umgehend Stellung zu beziehen zu den
teuren Spielchen, die hier möglicherweise hinter ihrem Rücken,
jedenfalls aber hinter dem Rücken aller österreichischen Bürger
gespielt werden.
Die Devise könne jetzt nur lauten: "Lieber ein Ende mit Schrecken als
ein Schrecken ohne Ende. Das bedeutet: Griechenland muss teilweise
entschuldet und dann aus der Euro-Zone entlassen werden. Das Land ist
auf Grund seiner Struktur nicht in der Lage, das europäische Tempo
der wirtschaftlichen Entwicklung mitzuhalten. Daher würde es nur
weiterhin am Tropf einer Transferunion hängen, die wir ablehnen",
erklärt Strache. Leidtragende wären in erster Linie die Banken, die
aber von den enormen Zinsen auf griechische Staatsanleihen und den
Stützungen durch die Staaten schon genug profitiert hätten.
Es sei ihm völlig schleierhaft, warum die Euro-Fanatiker in Brüssel
diese Entwicklung nicht - wie die Freiheitlichen - vorhergesehen
hätten, obwohl namhafte Ökonomen von Anfang an vor der
Haftungsübernahme und dem Milliardentransfer nach Griechenland
gewarnt hatten, so Strache: "Hier wird ohne Rücksicht auf Verluste
der Menschen ein Phantom am Leben gehalten - das Phantom einer
einheitlichen Währung, die auf Grund der unterschiedlichen
wirtschaftlichen Voraussetzungen der Mitgliedsstaaten von Anfang an
zum Scheitern verurteilt war."
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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