• 09.05.2011, 13:35:46
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Gartelgruber: Mütter in Kollektivverträgen nicht benachteiligen!

Experte Mazal bestätigt FPÖ Forderungen

Wien (OTS) - "Leider werden Mütter in der Arbeitswelt oftmals
benachteiligt. Karenzzeiten werden in den meisten Kollektivverträgen
außerhalb des öffentlichen Dienstes nicht als Vordienstzeiten
angerechnet. Viele Frauen fallen so um ihre Gehaltsvorrückungen um",
kritisiert die freiheitliche Frauensprecherin NR Abgeordnete Carmen
Gartelgruber. Auch anerkannte Experten im Bereich des Arbeits- und
Sozialrechtes wiesen immer wieder zu Recht auf dieses Thema hin,
jüngst Universitätsprofessor Wolfgang Mazal in der heutigen Ausgabe
der Tageszeitung "Die Presse". Mazal sei zuzustimmen, wenn er von
"indirekter Diskriminierung" spreche.

"Auch in einem anderem Punkt kann ich Professor Mazal nur
beipflichten: Die Sozialpartner haben es in der Hand diese
Benachteiligung zu ändern. Sie dürfen in diesem wichtigen Punkt nicht
aus der Pflicht entlassen werden", erklärt Gartelgruber. Auch SPÖ und
ÖVP sei in dieser Frage leider völlige Untätigkeit vorzuwerfen, meint
Gartelgruber, die Reinhold Mitterlehner und Gabriele Heinisch Hosek
abermals auffordert, mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern
Verhandlungen aufzunehmen, um diese indirekte Diskriminierung endlich
zu beenden. Bereits Ende Oktober 2010 sei im Nationalrat ein von den
Freiheitlichen eingebrachter Antrag diesbezüglich vorgelegen, der von
den Regierungsparteien abgelehnt wurde. Damals zeigte sich einmal
mehr das völlige Desinteresse der Bundesregierung an Frauenpolitik,
die diesen Namen auch verdiene. "Wenn ein paar neue Spitzenposten für
eine Handvoll von Frauen in Aufsichtsräten geschaffen wird, nutzt
dies den allermeisten österreichischen Frauen gar nichts. Hier wäre
die Möglichkeit endlich eine tatsächlich Verbesserung für Frauen zu
erwirken. Die österreichischen Frauen haben die Sonntagsreden von Rot
und Schwarz statt. Wir freiheitlichen Frauen setzen uns dagegen für
echte, nachhaltige Verbesserungen für Frauen ein", schließt
Gartelgruber.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
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