- 05.05.2011, 12:22:36
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Krainer zu Austria Tabak: Arbeitnehmer zahlen heute noch die Zeche für schwarz-blaue Ausverkaufspolitik
Wieder 320 Arbeitsplätze auf Konto der Privatisierungs-Fanatiker
Wien (OTS/SK) - Die heute bekannt gewordene Schließung der letzten
Austria Tabak-Produktionsstätte in Hainburg, verbunden mit dem
Verlust von insgesamt 320 Arbeitsplätzen, ist für SPÖ-Finanzsprecher
Jan Krainer "Folge der verantwortungslosen Privatisierungs-Ideologie
der Schüssel-Grasser-Zeit". Wie der SPÖ-Abgeordnete am Donnerstag
gegenüber dem Pressedienst der SPÖ kritisiert, "zahlen Österreichs
Arbeitnehmer und die Steuerzahler heute noch die Zeche für die
schwarz-blaue Ausverkaufspolitik, die sich bei Austria Tabak
besonders krass auswirkte". Dies sei auch jenen ein Beispiel, die
heute wieder versuchen, Budgetfragen zum Vorwand für den Ausverkauf
von Staatseigentum zu nehmen, so Krainer. ****
Krainer erinnerte daran, dass der Verkauf eines florierenden
Unternehmens wie der Austria Tabak ohne Not erfolgte und von Beginn
an volkswirtschaftlich fahrlässig war. Dem Staat entgingen dadurch
Millionen an Steuereinnahmen und Dividenden. Gleichzeitig wurden ab
2005 Produktionsstätten in Schwaz, Fürstenfeld und später Linz
geschlossen, wodurch schon damals hunderte Arbeitsplätze verloren
gingen; nun sind weitere 320 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
betroffen - "und das, obwohl der Eigentümer Japan Tobacco
International in den letzten Jahren regelmäßig Rekordgewinne
schrieb". Für Krainer bestätigt sich damit die Position der SPÖ, dass
weitere Privatisierungen, vor allem in Bereichen der Daseinsvorsorge,
nicht in Frage kommen - "aus Verantwortung gegenüber der Bevölkerung,
dem Wirtschaftsstandort und den Beschäftigten". (Schluss) ah/bj
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
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