• 03.05.2011, 13:28:32
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Regner bei Diskussionsveranstaltung "Arbeitswelten im Umbruch": Österreich auf Arbeitsmarktöffnung gut vorbereitet

Wachsames Auge auf weitere Entwicklungen in der EU halten

Wien (OTS/SK) - "Österreich ist auf die Arbeitsmarktöffnung sehr
gut vorbereitet. Trotz allem heißt es, ein wachsames Auge auf die
weiteren Entwicklungen in der Europäischen Union zu halten", so die
SPÖ-EU-Abgeordnete Evelyn Regner gestern, Montag, im Rahmen der
Podiumsdiskussion "Arbeitswelten im Umbruch", einer Veranstaltung des
IGR (Initiative Zukunft im Grenzraum) im Burgenland. Regner verweist
in diesem Zusammenhang auf die politischen Debatten hinsichtlich der
Entsenderichtlinie, der Saisonarbeiterrichtlinie und der Richtlinie
zu den konzerninternen Entsendungen. ****

"Dass sich Österreich für die Inanspruchnahme der Übergangsfristen
entschieden hat, war richtig. So ist es gelungen, den heimischen
Arbeitsmarkt zu rüsten und zu verhindern, dass Lohn- und
Sozialdumping Einzug halten", unterstrich die EU-Abgeordnete, die
anmerkte, dass vor allem die vor kurzem gefassten Gesetzesbeschlüsse
hinsichtlich Lohn- und Sozialdumping beispielgebend für Europa sind.
Wichtig sei nun, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über die
gesetzlichen Bestimmungen bestens informiert werden. "Als besondere
Zielgruppe für Informationskampagnen sind vor allem jene Menschen zu
berücksichtigen, die als Grenzgänger ihre Beschäftigung in Österreich
neu aufnehmen", sagte Regner. Doch nicht nur die Arbeitnehmer,
sondern auch die Wirtschaftstreibenden würden Aufklärung über die
Änderungen, die der 1. Mai mit sich gebracht hat, benötigen. Eine
Studie unter österreichischen Unternehmern habe gezeigt, dass sich
nur 37 Prozent ausreichend informiert fühlen.

In ihrem Diskussionsbeitrag lobte Regner auch die Initiative IGR, ein
Projekt des ÖGB Burgenland und der westungarischen Gewerkschaft
MSZOSZ. Durch die Projektmaßnahmen soll ein Beitrag zur positiven,
integrativen und reibungslosen Gestaltung, sowie zur zielgerichteten,
effizienten Entwicklung des Arbeitsmarktes in der Grenzregion
Burgenland - Westungarn geleistet werden. "Die Initiative zeigt, wie
eine Grenzregion zusammenwachsen kann. Ein gemeinsamer Arbeitsmarkt
kann nur funktionieren, wenn gegenseitiges Vertrauen gegeben ist", so
Regner. Mit der Initiative IGR habe man eine Anlaufstelle geschaffen,
die dazu beiträgt, Unsicherheiten der Arbeitnehmer zu minimieren und
das Vertrauen auf beiden Seiten der Grenze zu erhöhen. (Schluss)
bj/mp

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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