• 02.05.2011, 13:33:35
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Neubauer: FPÖ setzt Zeichen für Aus- und Umstieg aus Atomstrom

Anti-Atomstrom Vorbildfunktion wird durch FPÖ weiter gelebt

Wien (OTS) - Die FPÖ setzt bei ihrem bevorstehenden
Bundesparteitag die Initiative, ihre Mandatare und 50.000 Mitglieder
zu einem Verzicht auf Anbieter zu motivieren, welche auf Atomstrom
setzen und in weiterer Folge somit jene zu fördern, welche
erneuerbare, heimische Energieträger einsetzen. "In der freien
Marktwirtschaft bestimmt die Nachfrage das Angebot, daher ist dies
der einzige Weg, der Energiegewinnung aus Atomkraftwerken Einhalt zu
gebieten, wenn dies auf politischem Wege nicht möglich ist. Was
angesichts der Lehren, die wir aus der jüngsten Vergangenheit ziehen
konnten, absolut nicht nachvollziehbar ist. Es sei auch die
Bundesregierung aufgefordert, dieses Zeichen zu setzen und bei der
Stromversorgung sämtlicher Bundesgebäude den Anbieter zu wechseln.",
erklärt der freiheitliche Anti-Atom-Sprecher NAbg. Werner Neubauer.

"Es ist endlich Zeit zum Handeln: Verletzung des EURATOM-Vertrages
wegen Nichteinhaltung der Informationspflicht, Verletzung des
EU-Vertrages wegen fehlender UVP, unzählige Störfälle in den
Atomkraftwerken unserer Nachbarländer ganz abgesehen von der jüngsten
Katastrophe in Japan und die Reaktion der Österreichische
Bundesregierung, wie auch die der Grünen erschöpft sich in
Lippenbekenntnissen und medienwirksamen Unterschriftsleistungen in
Tageszeitungen. Damit ist der Schein gewahrt, aber die Probleme
wieder einmal nicht gelöst.", stellt Neubauer fest.

Die Freiheitliche Partei war schon bei den Vertragsverletzungen die
einzige, die entsprechend reagiert hat und Beschwerden beim
Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingebracht hat. "Nun
legen wir aber auch nicht die Hände in den Schoß und warten auf die
Ergebnisse der Beschwerden, sondern wir setzen den ersten Schritt,
der die Energielieferanten zum Verzicht auf die Zulieferung von
Atomstrom zwingen kann und jeder ehrliche Atomkraftgegner sei
aufgefordert, diesem, unserem ersten Schritt zu folgen.", so Neubauer
weiter.

Wenn nur die Hälfte unserer Parteimitglieder dem Aufruf folgt - und
davon ist auszugehen - dann können auch weitere Menschen mobilisiert
werden, diesen Schritt zu setzen. Die Energielieferanten werden dies
zu spüren bekommen. Sie werden in weiterer Folge ihr Angebot und auch
den Preis anpassen müssen. "So kann jeder von uns dazu beitragen,
dass wir unserem Ziel näher kommen, nämlich dem weltweiten Ausstieg
aus der Atomenergie und dem Einsatz von erneuerbarer Energie.", so
Neubauer abschließend.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
   http://www.fpoe.at

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