- 27.04.2011, 13:27:10
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Beschäftigte privater Bildungseinrichtungen kämpfen für fairen KV-Abschluss
Gewerkschaften fordern faire Bedingungen für gute Bildung
Wien (OTS/ÖGB) - Mehr als 1.500 Beschäftigte machten heute bei
Betriebsversammlungen vor der GPA-djp-Zentrale und in Betrieben in
ganz Österreich ihrem Unmut gegenüber der starren Haltung der
Arbeitgeber bei den diesjährigen KV-Verhandlungen für private
Bildungseinrichtungen lautstark Luft. Trotz Rekordwerten bei
Auftragslage, Umsatz und Beschäftigungsstand konnte in drei
Verhandlungsrunden kein vernünftiger Abschluss erzielt werden. +++++
Hunderte Beschäftigte und BetriebsrätInnen der Volkshochschulen GmbH,
von Weidinger & Partner, Murad & Murad, Mentor sowie aus weiteren
Betrieben hielten heute direkt vor der Zentrale der Gewerkschaft der
Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) in Wien
eine öffentliche Betriebsversammlung ab, um den Forderungen der
Beschäftigten und des gewerkschaftlichen Verhandlungsteams den
nötigen Nachdruck zu verleihen und ihrem Verhandlungsteam den Rücken
zu stärken.
"Die heutigen Versammlungen haben deutlich gezeigt, dass die
Beschäftigten hinter ihrem Verhandlungsteam stehen. Wir gehen heute
Nachmittag gestärkt in die Verhandlungen und werden sowohl beim
Gehalt als auch beim Rahmenrecht bei unseren mehr als berechtigten
Forderungen bleiben", sagte der Verhandlungsführer der GPA-djp,
Maximilian Jäger, Betriebsratsvorsitzender des BFI Steiermark.
"Die Branche der Erwachsenenbildung hat wirtschaftlich sehr gute
Ergebnisse eingefahren", stellte Renate Lehner, die
Bundessektionsekretärin der vida-Sektion Private Dienstleistungen
fest. Es gebe einen Höchststand an Beschäftigten, und die Branche
habe gute Betriebsergebnisse erzielt. "Da ist es nur legitim, wenn
die Beschäftigten daran partizipieren wollen. Ein Teil vom Kuchen
gehört euch, und den müsst ihr euch auch holen", betonte Lehner.
Die heutigen Versammlungen waren ein deutliches Signal an die
Arbeitgeber für die KV-Verhandlungen. Wenn es nicht gehört wird und
es wieder keine Fortschritte gibt, wird es weitere Versammlungen und
Protestmaßnahmen geben, machten die Gewerkschaften deutlich.
Auf der Website von GPA-djp und vida können alle Beschäftigten und
solidarische BetriebsrätInnen aus allen Wirtschaftsbereichen
weiterhin eine Online-Petition unterschreiben, um ihrer Empörung
gegenüber dem Verhalten der Arbeitgeber Ausdruck zu verleihen.
GPA-djp und vida rufen dazu auf, ein Zeichen der Solidarität zu
setzen.
Rückfragehinweis:
GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit Mag. Elisabeth Schnallinger Tel.: 05 0301-21386 E-Mail: [email protected] http://www.gpa-djp.at vida-Öffentlichkeitsarbeit Hansjörg Miethling Tel: 01/53 444-79 261 E-Mail: [email protected] http://www.vida.at
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