- 26.04.2011, 12:24:53
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25 Jahre Tschernobyl: Gedenken und Mahnung
SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr fordert konsequent den absoluten Atom-Ausstieg
Wien (OTS/SK) - Anlässlich des 25. Jahrestages der
Reaktorkatastrophe von Tschernobyl hält die SPÖ-Umweltsprecherin
fest, dass die aktuelle Katastrophe von Fukushima "weit mehr als nur
ein Fingerzeig" sei. Während die furchtbaren Folgen von Tschernobyl
für Menschen und Umwelt von Tschernobyl mittlerweile gut belegt
seien, sind die mittelbaren Konsequenzen von Fukushima bislang noch
nicht absehbar. Sie werden nicht nur Japan sondern die ganze Welt
noch über viele Jahrzehnte beschäftigen. "Das Risiko eines
neuerlichen Reaktorunfalls ist einfach zu groß", mahnt die
Nationalratsabgeordnete am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst
weiter und fordert den absoluten Ausstieg aus der Nutzung von
Atomenergie. ****
Neben dem Atom-Ausstieg muss es auch ein Ende von Atom-Strom-Importen
nach Österreich geben und eine auf vielen politischen Ebenen
stattfindende österreichische Offensive zum Umdenken in der
europäischen Atompolitik. Des Weiteren pocht Bayr auf die Wichtigkeit
von Gesprächen mit AKW-betreibenden Nachbarländern über einen
Atomausstieg. "Grenznahe Reaktoren bedeuten eine unmittelbare Gefahr
für die österreichische Bevölkerung", so Bayr.
Darüber hinaus braucht es für die SPÖ Umweltsprecherin den baldigen
Beschluss eines österreichischen Energieeffizienzgesetzes, denn, so
Bayr "das sinnvolle und sparsame Einsetzen von Energie ist unser
größtes potentielles Kraftwerk". Nur wenn es gelingt, den rasanten
Anstieg am Energieverbrauch einzubremsen ist es realistisch, den
Anteil an erneuerbarer Energie am Gesamtverbrauch genügend schnell zu
steigern.
Auf europäischer Ebene sollte 20 Prozent mehr Energieeffizienz
ebenfalls verbindlich werden: "Es ist nicht einzusehen, dass gerade
jenes EU-weite Ziel, das den Schlüssel zur Erreichung der anderen
Klimaziele wie Senkung der Treibhausgase und Steigerung des Anteils
an erneuerbarer Energie, darstellt, als einziges ein freiwilliges
Ziel bleiben soll", so Bayr. (Schluss)sa/ele
Rückfragehinweis:
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Tel.: 01/53427-275
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