• 14.04.2011, 13:44:06
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FPÖ-Karlsböck: Sozialausschuss: Falschinformation durch Csörgits

Wien (OTS) - Wie sehr die SPÖ im Vorfeld des 1. Mai bereits in
Panik sei, endgültig den ersten Platz an die FPÖ zu verlieren, würden
die heutigen Falschinformationen belegen, die von
SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits aus dem Sozialausschuss
hinausposaunt worden seien, kommentierte der freiheitliche
Ärztesprecher eine diesbezügliche OTS-Aussendung der SPÖ. "Wer schon
mit derartigen Mitteln arbeiten muss, disqualifiziert sich selbst",
so Karlsböck.

Csörgits habe behauptet, dass die FPÖ im Sozialausschuss die "volle
Besteuerung der Abfertigung von ArbeitnehmerInnen" gefordert hätte.
"Das ist natürlich ein völliger Unsinn, den Frau Csörgits da von sich
gibt", korrigierte Karlsböck, diesen Versuch der SPÖ-Sozialsprecherin
eine Ente durch die Redaktionen zu treiben.

Csörgits habe die FPÖ-Aussagen über den Privilegienabbau bei
staatlichen Betrieben bewusst missverstanden, so Karlsböck, der klar
stellte, dass es in keinster Weise darum gehe Abfertigungen aller
Arbeitnehmer voll zu besteuern, sondern ausschließlich darum,
ungerechtfertigte Ansprüche abzuwehren. Dazu habe er, Karlsböck, das
"Ungarische Modell" genannt, bei dem eine Möglichkeit aufgezeigt
werde, ungerechtfertigte Privilegien, die jedoch vertraglich
festgeschrieben seien, trotzdem abzubauen. "Die Ungarn erheben hohe
Steuern auf diese ungerechtfertigten Ansprüche und umgehen so die
langwierigen und kostenintensiven Prozesse mit Bonzen im staatlichen
Bereich", erläuterte Karlsböck. Damit würden dem Steuerzahler, auf
unbürokratischem Weg, hohe Kosten für die Abfertigung von Politbonzen
erspart, betonte Karlsböck, der versteht, dass dies Csörgits nicht
gefällt, würde dieses Modell doch sie selbst und zahlreiche ihrer
Genossen treffen, die sich noch immer an ihre unverdienten
Privilegien klammern würden.

"Nicht die FPÖ, sondern die SPÖ stellt sich mit voller Härte gegen
die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern", spielte
Karlsböck den Ball an die SPÖ-Falschinformationssprecherin Csörgits
zurück. Ebenso unbeholfen seien die Versuche von Csörgits, die
Bestrebungen der FPÖ, den Pflegeberuf mittels Lehre aufzuwerten, als
Nachteil für die auszubildenden Jugendlichen darzustellen, betonte
die freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar
Belakowitsch-Jenewein. "Eigentlich müsste sich Csörgits als
Gewerkschafterin für diese Verbesserung in der Ausbildung und somit
auch in der Entlohnung der Pflegerinnen und Pfleger einsetzen",
betonte Belakowitsch-Jenewein.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
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