- 14.04.2011, 13:14:15
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GPA-djp und vida fordern fairen Anteil am Erfolg für Beschäftigte bei privaten Bildungseinrichtungen
Morgen österrreichweite BetriebsrätInnenkonferenz in Wien
Wien (OTS/ÖGB) - Durch den verstärkten Bedarf an
Weiterbildungsmaßnahmen, aufgrund der Nachwirkungen der Finanz- und
Wirtschaftkrise, erreichten die Ergebnisse, die Auftragslage und auch
die Zahl der Beschäftigten in der österreichischen Erwachsenenbildung
Rekordwerte. Damit zählen die privaten Bildungseinrichtungen nach wie
vor zu den "Krisengewinnerbranchen". Trotzdem legen die Arbeitgeber
mit 2,2 Prozent Ist-Erhöhung, 2,3 Prozent Mindesterhöhung und einer
kaum nennenswerten Einmalzahlung ein Lohn - und Gehaltsangebot vor,
dass einen Reallohnverlust bedeutet. Das ist absolut inakzeptabel.
Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
(GPA-djp) und die Gewerkschaft vida fordern gemeinsam mit den
Beschäftigten und BetriebsrätInnen den ihnen zustehenden Anteil an
den guten Ergebnissen der Branche. ++++
Um die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftkrise auf dem
Arbeitsmarkt abzufangen, wurden in der Erwachsenenbildung innerhalb
kürzester Zeit zahlreiche maßgeschneiderte Fort- und
Weiterbildungsmaßnahmen geschaffen. Das war nur durch das große
Engagement der Beschäftigten möglich. "Das derzeitige Angebot
bedeutet für die Beschäftigten einen Reallohnverlust. Das ist nicht
zuletzt angesichts der überaus guten wirtschaftlichen Entwicklung der
Branche vollkommen undenkbar. Der Einsatz und das Engagement der
Beschäftigten muss ordentlich abgegolten werden", fordert der
Verhandlungsführer der GPA-djp Maximilian Jäger.
"Beschäftigte und ihre BetriebsrätInnen haben ein Recht auf die
Abgeltung der gestiegenen Inflation und einen gerechten Anteil an den
guten wirtschaftlichen Ergebnissen", unterstützt der stv.
Bundesgeschäftsführer der GPA-djp Karl Proyer die Positionen der
betriebsrätlichen und gewerkschaftlichen VerhandlerInnen.
Auch bei der rechtlichen Absicherung der Beschäftigten gibt es in der
Erwachsenenbildung weiterhin Handlungsbedarf. "Erste Verbesserungen
konnten bei der Anrechnung von Vordienstzeiten erzielt werden, die
Frage der vernünftigen Abgeltung von Vor- und Nachbereitungszeiten
ist noch offen. Bezüglich der gelegentlich noch immer nicht erfolgten
Anstellung von freien DienstnehmerInnen bzw. der Verhinderung von
Umgehungsdienstverhältnissen werden wir den eingeschlagenen Weg
konsequent weiter gehen", so Karl Proyer weiter.
Morgen Vormittag findet eine österreichweite
BetriebsrätInnenkonferenz statt, bei der die weitere Vorgehensweise
festgelegt wird. Um allen Beschäftigten und solidarischen
BetriebsrätInnen aus allen Wirtschaftsbereichen die Möglichkeit zu
geben, ihrer Empörung gegenüber diesem Angebot der Arbeitgeber
Ausdruck zu verleihen, wird auf der Website der GPA-djp in Kürze eine
Online-Petitionsmöglichkeit eingerichtet. GPA-djp und vida rufen dazu
auf, ein Zeichen der Solidarität zu setzen.
Rückfragehinweis:
GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit Mag. Elisabeth Schnallinger Tel.: 05 0301-21386 E-Mail: [email protected] http://www.gpa-djp.at vida-Öffentlichkeitsarbeit Ines Schmied-Binderlehner Tel: 01/53 444-79 263 E-Mail: [email protected] http://www.vida.at
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