- 12.04.2011, 12:08:16
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Trendumkehr beim Personalstand der Polizei bis 2013 geschafft
Foglar kristisiert manche PensionsexpertInnen heftig
Wien (OTS) - (PG/ÖGB) Nach Jahren von Reformen mit tiefen
Einschnitten vor allem auch beim Personalstand werde es bis
spätestens Ende 2013 eine Trendumkehr geben, zeichnete
Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek bei der Eröffnung des 2.
Bundestages der Polizeigewerkschaft heute im Gewerkschaftshaus
Catamaran in Wien ein positives Zukunftsbild. ÖGB-Präsident Erich
Foglar kritisierte manche PensionsexpertInnen heftig.++++
Mehr als 100 Delegierte werden heute und morgen die Weichen für die
nächsten fünf Jahre bei der Polizeigewerkschaft stellen.
Heinisch-Hosek lobte die Arbeit der PolizistInnen und stellte vor
allem die Zusammenarbeit zwischen Polizei und
Gewaltschutzeinrichtungen als besonders positives Beispiel hin.
Heinisch-Hosek: "Gerade als Frauenministerin liegt mir das am
Herzen."
Die Beamtenministerin ging auch auf die Reformen der vergangenen
Jahre ein und kündigte an, dass es die von der jetzigen Regierung
versprochenen 1.000 PolizistInnen mehr bis Ende 2013 auch tatsächlich
geben werde. Heinisch-Hosek: "Damit wird es zumindest wieder einen
annähernd gleich hohen Personalstand als vor den Reformen geben."
Foglar forderte in seinen Grußworten vor allem Verteilungs- und
Steuergerechtigkeit, soziale Sicherheit sowie Mitbestimmung und
Einbindung der Gewerkschaften bei dienstgeberentscheidungen. Im
Hinblick auf die dauernde Diskussion über das Pensionsantrittsalter
meinte der ÖGB-Präsident: "Manchmal geht mir das über die Hutschnur,
was da von bestimmten Experten so von sich gegeben wird."
Tatsache sei es, so Foglar, dass ohne die Invaliditätspensionen das
tatsächliche Pensionsantrittsalter bei Männern bei über 62 Jahren und
jenes der Frauen bei knapp unter 60 Jahren liege. Was die
Invaliditätspensionen betreffe, müssten vor allem die Bedingungen der
Arbeitswelt verbessert werden. Foglar: "Die Arbeit wird immer
belastender und die alternsgerechten Arbeitsplätze fehlen."
Rückfragehinweis:
PG-Presse
Franz Fischill
Tel.: (01) 534 44/39266
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