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OTS0032   9. Apr. 2011, 12:54

FPÖ-Kickl: Märchenonkel Mitterlehner soll Jugend vor seiner Politik schützen


"Einmal mehr hat sich Wirtschaftsminister Reinhold
Mitterlehner als politischer Märchenonkel erwiesen", kommentierte der
freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl den Auftritt des
ÖVP-Ministers im "Ö1 Journal zu Gast". Besonders Gebrüder
Grimm-verdächtig sei die Behauptung gewesen, die Politik könne die
Benzinpreise nicht beeinflussen, kritisierte Kickl, der daran
erinnerte, dass 80 Prozent des Benzinpreises Steuern seien.

"Bei solchen Märchen darf man sich nicht wundern, wenn die
Politikerverdrossenheit steigt", sagte Kickl, der dem
Jugendschutzminister riet, die Jugend vor seiner Politik zu schützen.
Ebenso märchenhaft seien die Ausführungen Mitterlehners zum
Allgemeinzustand der ÖVP gewesen, die ein dramatisches
Personalproblem habe, so Kickl. Der Selbstreinigungsprozess der ÖVP
scheitere schon alleine daran, dass an die Stelle der "gereinigten"
ÖVP-Mandatare, wenig, oder noch weniger, geeignete Personen
nachfolgen würden, so Kickl.

Es sei jedenfalls bezeichnend für die Politik des
Wirtschaftsministers, sich mitten in der Wirtschaftskrise mit Schein-
oder Randthemen über die Runden retten zu wollen, kritisierte Kickl
den großen Bogen, den Mitterlehner um die wahren Probleme der
Republik mache.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0032 2011-04-09 12:54 091254 Apr 11 FPK0003 0184



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