- 26.03.2011, 10:05:55
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FPÖ: Strache: Regierung muss dringend Gespräch mit Slowenien suchen
Verlängerung von Krsko muss verhindert werden - Anerkennung der deutsche Volksgruppe ist dringend geboten
Wien (OTS) - Während die Bürger Österreichs geschlossen gegen
Atomkraft eintreten, werden die Gefahrenherde in unmittelbarer
Nachbarschaft immer größer. Vor allem die Diskussion über eine
Verlängerung des höchst bedenklichen Reaktors im slowenischen Krsko
ruft FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache auf den Plan: "Österreichs
Regierung und allen voran Außenminister Spindelegger sind gefordert,
hier blitzartig zu reagieren. Dass Krsko bis 2023 mitten auf einer
Erdbebenline Atomstrom produzieren soll, ist schon eine schwer
hinnehmbare Gefährdung der Sicherheit. Dass Slowenien nun Krsko 2
bauen und damit die Laufzeit des Kraftwerks um Jahrzehnte verlängern
will, darf von Österreich nicht hingenommen werden", so Strache.
Aber auch Kroatien, das an Krsko zu 50 Prozent beteiligt ist, müsse
bei den EU-Beitrittsverhandlungen unter Druck gesetzt werden. "Es
kann nicht sein, dass Österreich wieder derartig in die Knie geht wie
damals gegenüber den Tschechen mit Temelin, das seither mehr als
hundert Störfälle produziert hat", so Strache. Er stehe einer
EU-Mitgliedschaft Kroatiens zwar grundsätzlich positiv gegenüber,
erwarte aber auch ein Entgegenkommen der kroatischen Seite in der
Atomfrage.
Mit Slowenien hingegen sei von Krsko abgesehen auch die Frage der
Anerkennung der deutschen Volksgruppe dringend zu besprechen. Nach
Italienern und Ungarn sollen nun auch Serben, Kroaten und Bosnier
offiziell anerkannt werden, nicht aber die deutschsprachige Gruppe:
"Das darf Österreich so nicht hinnehmen. Ich fordere Slowenien erneut
auf, der deutschen Minderheit jene Rechte zu gewähren, welche den
Slowenen in Kärnten ganz selbstverständlich eingeräumt werden", so
Strache.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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