- 22.03.2011, 12:05:36
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Haubner: Grüne müssen Scheinheiligkeit ablegen
Wer Atomstrom verhindern will, muss alternative Projekte zulassen
Wien, 22. März 2011 (OTS) - "Die Ereignisse in Japan führen uns
deutlich vor Augen, dass Atomkraft weder eine nachhaltige noch
sichere Form der Energiegewinnung ist. In Österreich besteht darüber
im Prinzip seit Jahrzehnten Einigkeit. Diese klare Ablehnung der
Atomkraft für die Energieversorgung unseres Landes erfordert im
Umkehrschluss allerdings ein ebenso klares Bekenntnis zum Ausbau von
Alternativen - doch das fehlt seitens der Grünen vollkommen", so
Wirtschaftsbund-Generalsekretär, Abg.z.NR Peter Haubner anlässlich
der heutigen Sondersitzung des Nationalrates.
Der Ausbau erneuerbarer Energien - insbesondere von Wasserkraft - die
Steigerung der Energieeffizienz und die Forcierung leistungsfähiger
Netze, das seien für Österreich die einzig richtigen Antworten. "Doch
genau diese Maßnahmen werden, insbesondere von den Grünen, permanent
blockiert. Glawischnig und ihren Kolleginnen und Kollegen sollte klar
sein: Wer A sagt, muss auch B sagen - hier müssen die Grünen endlich
einmal Farbe bekennen und eingestehen, dass sie energiepolitisch ein
doppeltes Spiel betreiben. Wer ein Aus für Atomstromimporte fordert,
kann nicht gleichzeitig Alternativen verhindern. Diese
Scheinheiligkeit sollten die Grünen rasch ablegen", so Haubner.
Solange neue Projekte im Bereich der Wasserkraft, oder etwa die
Errichtung von Hochspannungsleitungen von Umweltschutzorganisationen
unter oft fadenscheinigen Begründungen und unter Ehrenschutz der
Grünen beinahe reflexartig verteufelt würden, werde man die
notwendige Unabhängigkeit nicht erreichen. "Hier ist ein Umdenken
gefragt. Wollen wir 100 Prozent Energie made in Austria und dadurch
den Import von Atomstrom gänzlich verhindern, dann muss der Weg
dorthin auch von allen mitgetragen werden. Wer hier notwendige
Schritte blockiert, hat das Recht verwirkt, sich in der öffentlichen
Debatte als energiepolitischer Heilsbringer darzustellen", so der
Wirtschaftsbund-Generalsekretär abschließend in Richtung Grüne.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse
Tel.: +43 (0)1 505 47 96 - 30
mailto:[email protected]
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