- 17.03.2011, 13:03:23
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FPÖ-Lausch fordert erneut Einsatz von Suchtmittelspürhunden in Gefängnissen
Wien (OTS) - Nachdem ein unglaublicher Drogenskandal in der
Justizanstalt Wien Josefstadt aufgeflogen ist, fordert nun der
freiheitliche Nationalratsabgeordnete Christian Lausch erneut den
Einsatz von eigenen Suchtmittelspürhunden in Gefängnissen. "Wir haben
diese Forderung schon mehrfach gestellt, nun ist wieder einmal klar,
dass wir damit völlig richtig gelegen haben!" so Lausch.
Der FPÖ Mandatar hat per parlamentarischen Anfragen bereits mehrmals
Druck auf Bundesministerin Bandion-Ortner ausgeübt. Auch ein
dementsprechender Entschließungsantrag wurde bereits im Jahr 2009
eingebracht. "Hätte man unsere Forderung nach eigenen Diensthunden in
den Justizanstalten umgesetzt, hätte der Aufbau dieses Drogenrings in
der Justizanstalt Wien - Josefstadt verhindert werden können. Durch
den neuerlichen Drogenskandal frage ich mich, ob immer erst etwas
passieren muss, bevor gehandelt wird. Nun kann sich das
Justizministerium nicht mehr um den Einsatz von justizinternen
Suchtmittelspürhunden drücken, denn nur diese sind wirklich effektiv.
Die Argumentation das eigene Diensthunde zu teuer sind, wurde vom
Rechnungshof in mehreren Rechnungshofberichten widerlegt!" so Lausch.
Der FP Abgeordnete fordert den Einsatz der Diensthunde in mehreren
Bereichen um solche Drogenringe in Gefängnissen zukünftig zu
verhindern. "Wir haben bereits gefordert, dass eigene
Suchtmittelspürhunde Aufenthalts-, Freizeitbereiche und
Haftraumbereiche untersuchen, sowie zur Kontrolle der Freigänger
eingesetzt werden. Dieser Drogenring hätte nach Umsetzung unserer
Forderung keine Chance gehabt." unterstreicht Lausch seine neuerliche
Forderung.
Der FPÖ Abgeordnete will nun erneut verstärkt Druck per Anfragen und
Anträge auf die Justizministerin ausüben. "Mit einem geringen
finanziellen Aufwand könnte die Problematik bekämpft werden.
Bandion-Ortner wird einlenken müssen um solche Skandale in Zukunft zu
verhindern. Die Justizministerin kann nun zeigen, ob sie ernsthaft
an Problemlösungen interessiert ist, oder vor den Problemen bewusst
beide Augen verschließt!" bringt Lausch seine Forderung abschließend
auf den Punkt.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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