- 17.03.2011, 12:29:00
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PV der Wiener Linien: Hetze auf ältere Arbeitnehmer beenden
Kritik an Krankenstandstagen nicht gerechtfertigt
Wien (OTS/ÖGB) - "Diese Kritik ist polemisch, ungerechtfertigt und
basiert überdies auf unkorrektem Zahlenmaterial. Eine Entschuldigung
bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wäre angebracht", erklärte
heute, Donnerstag, der Vorsitzende des Zentralbetriebsrats der Wiener
Linien, Michael Bauer, zu Kritik der Wiener VP an der Zahl der
Krankenstandstage bei den Wiener Linien.++++
"Die Zahlenspielereien des VP-Gemeinderats Wolfgang Ulm sind einmal
mehr extrem unfair", kritisierte Bauer. Zum einen unterstelle Ulm den
2.942 Beamtinnen und Beamten der Wiener Linien einen Hang zum
Krankfeiern. Bauer: "Dass es sich bei den Beamten zum größten Teil um
ältere ArbeitnehmerInnen handelt, da die Wiener Linien schon seit
mehr als zehn Jahren nicht mehr pragmatisieren, bleibt ausgespart.
Auch die unterstellte Zahl von durchschnittlichen Krankenstandstagen
ist nicht korrekt."
Besonders ärgerlich sind auch ständige Vergleiche mit Zahlen aus
anderen Berufssparten. "Die Stadt Wien kommt ihrer Sorgfaltspflicht
nach und kündigt ihre MitarbeiterInnen nicht, weil sie
krankheitsbedingt längere Zeit ausfallen. Da schaut es in anderen
Sparten ganz anders aus - mehrere Wochen Krankenstand und die
Kündigung ist da", betonte Bauer.
Dazu kommen hohe Belastungen im Beruf. Bauer: "Wer bei Schichtbetrieb
und Gleisbau bei jedem Wetter im Einsatz ist oder stressbelastenden
Fahrdienst leistet, wird natürlich öfter krank als der Durchschnitt,
genauso KollegInnen mit ständigem Kundenkontakt. Diese Hetze auf die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wiener Linien muss sofort ein
Ende haben."
Rückfragehinweis:
GdG-KMSfB, (01) 313 16 - 83 615, Informationen im Internet: www.gdg-kmsfb.at
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