- 16.03.2011, 13:39:56
- /
- OTS0257 OTW0257
FPÖ: Kickl: Rot-Weiß-Rot-Card ist Bankrott-Card!
Schlag ins Gesicht der österreichischen Arbeitnehmer und Arbeitslosen
Wien (OTS) - Als Schlag ins Gesicht der österreichischen
Arbeitnehmer und Arbeitslosen bezeichnete FPÖ-Generalsekretär NAbg.
Herbert Kickl die sogenannte Rot-Weiß-Rot-Card, deren Einführung
völlig unverständlich sei. Am 1. Mai komme die Ostöffnung des
Arbeitsmarkts, 2013 laufen auch die Übergangsfristen für Rumänien und
Bulgarien aus. Die Rot-Weiß-Rot-Card richte sich daher eindeutig an
Zuwanderer aus dem Nahen und Mittleren Osten und aus Afrika.
Es handle sich hier in Wahrheit um eine Bankrotterklärung der
Bundesregierung. Das Punktesystem sei völlig absurd, kritisierte
Kickl. Es gebe keinerlei Prüfung der tatsächlichen Notwendigkeit am
Arbeitsmarkt. Dafür erhalte man für die Matura schon 25 Punkte bei
der Rot-Weiß-Rot-Card. Und gleichzeitig gebe es zehntausende
arbeitslose österreichische Maturanten. Allein im zweiten Quartal
2010 seien es 33.000 gewesen. Hier müsse man ansetzen, anstatt die
Zuwanderung weiter zu forcieren. Ebenso brauche es eine Offensive im
Lehrlingsbereich.
Vergleiche mit der Greencard wies Kickl zurück. Diese sehe ganz
anders aus. In den USA müsse eine Firma nämlich beweisen, dass kein
Amerikaner für die Arbeit zur Verfügung stehe. Bei der
Rot-Weiß-Rot-Card hingegen handle es sich auch um einen
Freifahrtsschein für Familienangehörige.
Statt einer Lehrlings und Bildungsoffensive und Maßnahmen für
arbeitslose Universitätsabsolventen setze die rot-schwarze
Bundesregierung eine Arbeitnehmer-Importmaßnahme nach der anderen.
"Diese angebliche Rot-Weiß-Rot-Card ist in Wahrheit eine
Bankrott-Card", stellte Kickl klar.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






