• 15.03.2011, 16:39:49
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Atom - Rudas: Es braucht mittelfristig einen europaweiten Atomausstieg

SPÖ-Bundesgeschäftsführerin begrüßt Abschaltung von Isar I - Sicherheitsüberprüfung und nötige Konsequenzen gefordert

Wien (OTS/SK) - Angesichts der jüngsten Ereignisse in Japan
plädiert SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas für einen
mittelfristigen europaweiten Atomausstieg. "Die Katastrophe in Japan
hat gezeigt, dass Atomkraft nicht beherrschbar ist. Der einzig
logische Schluss ist daher ein europaweiter Atomausstieg", so Rudas
am Dienstag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. Die umgehende
Abschaltung des grenznahen deutschen Reaktors Isar I begrüßt Rudas.
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Als nächster wichtiger Schritt müssen nun alle europäischen Reaktoren
auf ihre Sicherheit geprüft werden. "Reaktoren, die nicht den
aktuellen Sicherheitsstandards entsprechen, müssen umgehend und
endgültig abgeschaltet werden", fordert Rudas. Die Ergebnisse der
Überprüfung sind allen europäischen Regierungen unmittelbar und
ungeschönt zur Verfügung zu stellen.

Auch werde man sich von österreichischer Seite auf europäischer Ebene
für einen Atom-Ausstieg einsetzen. "Österreich betreibt selbst kein
Atomkraftwerk, ist aber umgeben von Reaktoren. Eine Lösung dieses
Problems kann nur auf europäischer Ebene gefunden werden", betonte
die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. Hierfür sei auch das Instrument
einer europäischen Bürgerinitiative eine Möglichkeit.(Schluss)sa/sc

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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