• 14.03.2011, 14:46:29
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FPÖ-Kickl: SPÖ-Kräuter soll vor eigener Türe kehren

Wien (OTS) - Auch wenn es SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther
Kräuter trotz Farbenblindheit geschafft habe das Buch des
Möchtegernaufdeckers Kurt Kuch zu lesen, sei er darauf hingewiesen,
dass der von ihm kritisierte Karl-Heinz Grasser eine Erfindung von
ÖVP-Kanzler Schüssel gewesen sei, so der freiheitliche
Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. "Die Grasser vorgeworfenen
Malversationen betreffen allesamt die Zeit seiner Nichtmitgliedschaft
bei der FPÖ, dafür aber seines de facto-Mitgliedsstatus beim
SPö-Proporz-Koaltionspartner, ÖVP", betonte Kickl.

Auch sei es Kräuter anzuraten vor der Türe seiner eignen Partei zu
kehren, sei es doch der in der SPÖ hochgeschätzte Ex-Finanzminister
Androsch, der eine Verurteilung wegen Steuerhinterziehung vorzuweisen
habe und bis zum heutigen Tag von der SPÖ als Wirtschafts- und
Finanzexperte in Ehren gehalten werde, erinnerte Kickl Kräuter an die
dunklen Kapitel der SPÖ. Wenn Kräuter weiteren Aufklärungsbedarf
habe, könne er auch den Genossen im Zusammenhang mit deren
Verantwortung, was das Skylink-Debakel betreffe, ins Gewissen reden
und Häupl und Co. Mut zu umfassenden Untersuchungen machen. Ebenso
solle Kräuter seine eignen Genossen einmal befragen, ob nicht auch im
Zusammenhang mit dem von der SPÖ offiziell so sehr kritisierten
Abfangjäger-Deal die eine oder andere Überraschung in Form
sozialistischer Involvierungen geben könnte", sagte Kickl, der
ausdrücklich auf die Unschuldsvermutung aller Beteiligten verwies.

Er sei schon sehr gespannt, ob und wie Bundesgeschäftsführer Kräuter
in seinem umfassenden Aufklärungsbemühen im Zuge der nächsten Sitzung
der Arbeitsrunde zur Transparenz der Parteienfinanzierung, etwa eine
lückenlose Offenlegung aller Firmenbeteiligungen und
Finanzierungskonstruktionen der SPÖ-Wien, die Frage der Finanzierung
des überwiegenden Teil des letzten Häupl-Wahlkampfes, über
zweckentfremdete Gelder der Magistrate in Millionenhöhe, oder die bis
jetzt nicht erledigte Frage der Problemstiftungen der SPÖ anlegen
werde, so Kickl, der abschließend Möchtegern- Worm-Nachfolger Kuch
empfahl, auch diesen Kapiteln dubioser Finanzmachenschaften künftig
ein wenig seiner "journalistischen" Aufmerksamkeit zu widmen.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
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