• 14.03.2011, 10:54:11
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FPÖ: Strache: Ausstieg aus Atomenergie unumgänglich

Jede humanitäre Hilfe für Japan

Wien (OTS) - Durch die Ereignisse in Japan sei einmal mehr belegt,
dass Nuklearkraftwerke ein völliger Irrweg seien, meinte heute
FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Aber leider hätten die
verantwortlichen Politiker und Energiekonzerne 25 Jahre nach der
Katastrophe von Tschernobyl offenbar noch immer nichts dazugelernt.

Man dürfe jetzt nicht so weitermachen wie bisher, betonte Strache.
Europa müsse jetzt ernsthaft mit dem Ausstieg aus der Atomenergie
beginnen. Mit den Lippenbekenntnissen der vergangenen Jahre müsse
endlich Schluss sein. "Gerade Österreich ist durch die zahlreichen
Schrottreaktoren an seinen Grenzen unmittelbar bedroht", erklärte der
freiheitliche Bundesparteiobmann und verwies darauf, dass
beispielsweise das AKW Krsko in Slowenien auf einer Erdbebenlinie
errichtet worden sei. Ebenso sei der sofortige Ausstieg aus EURATOM
unumgänglich. Es sei jetzt nötig, dass sich ganz Europa gegen die
Atom-Lobby zur Wehr setze.

Für Japan müsse Österreich im Rahmen seiner Möglichkeiten jede
humanitäre Hilfe leisten, forderte Strache. Möglich wäre es auch, die
bewährten Spezialisten der ABC-Abwehrtruppe unseres Bundesheers zur
Katastrophenhilfe nach Japan zu entsenden, so dies von der
japanischen Regierung gewünscht sei.

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