- 12.03.2011, 13:23:47
- /
- OTS0037 OTW0037
Kollektivvertrag-Finance: Gehälter steigen um durchschnittlich 2,3 Prozent
GPA-djp-Heinzl: Abschluss erst nach Einberufung von Betriebsversammlungen möglich
Wien (OTS) - (GPA-djp/ÖGB) In der Nacht auf heute konnte für die
etwa ca.80.000 Beschäftigten des Finance-Sektors ein erfolgreicher
Kollektivvertragsabschluss erzielt werden. Die kollektivvertraglichen
Schemagehälter steigen ab 1.April 2011 um 1,9 Prozent und zusätzlich
9,- Euro pro Monat. Das entspricht einer durchschnittlichen Erhöhung
um 2,3 %, und für die unteren Gehaltsgruppen um bis zu 2,5 %. ++++
Im gesamten Finance-Bereich gibt es somit kein Mindestgrundgehalt
mehr unter 1.400,- Euro Brutto. Die Erhöhung bringt bei einem
durchschnittlichen Gehalt immerhin ein jährliches Gehaltsplus von
etwa 800,- Euro, resümiert man in der GPA-djp.
Weiters werden die Lehrlingsentschädigungssätze um 2,58 % und die
Kinderzulage um 2,3 % erhöht. Im rahmenrechtlichen Teil des
Kollektivvertrages wurde das "Papamonat" verankert sowie Maßnahmen
zur Gesundheitsförderung und zur Verringerung des Arbeitsdrucks.
"Der Abschluss, der deutlich über dem bisherigen Angebot der
Arbeitgeber liegt, wurde nur durch die große Unterstützung der
Beschäftgiten und ihrer BetriebsrätInnen verbunden mit der konreten
Einberufung von gewerkschaftlichen Maßnahmen in ganz Österreich
möglich. Daher gilt vor allem ihnen große Anerkennung, weil sie durch
ihren engagierten Einsatz zuletzt den Druck erhöht haben. Wir werden
den Weg der Durchsetzung der Interessen der Beschäftigten auch
zukünftig konsequent weiter beschreiten", zeigt sich der Vorsitzende
der Wirtschaftsbereichsgemeinschaft Finance in der GPA-djp Wolfgang
Heinzl zufrieden
Rückfragehinweis:
GPA-djp
Mag. Martin Panholzer
0676 / 817 111 511
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NGB






