OTS0074   11. März 2011, 10:40

FPÖ: Kickl: Atomwaffen-Befürworter als Werbeträger für das SPÖ-Freiwilligenheer

Wiens Bürgermeister Häupl betreibt Kindesweglegung und entfernt sich aus der Anti-Wehrpflicht-Phalanx


"Die SPÖ gliedert recht merkwürdige Waffenbrüder in
ihre Phalanx gegen die Wehrpflicht ein", erklärt heute
FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. So findet sich, wie die
Internet-Zeitung www.unzensuriert.at berichtet, unter den
"prominenten Stimmen" auf der SPÖ-Werbe-Webseite für das
Freiwilligenheer auch jene des pensionierten Sektionschefs Erich
Reiter. Zur Erinnerung: Reiter wurde 2006 vom damaligen
Verteidigungsminister Platter als Leiter der Direktion für
Sicherheitspolitik abgesetzt, nachdem er in einem Interview eine
EU-Atomwaffe gefordert hatte, weil in Zukunft mit einem Atomkrieg zu
rechnen sei. "Atombomben-Erich Seite an Seite mit
Zivi-Verteidigungsminister Darabos und den einst pazifistischen
SJ-Gewächsen Faymann und Rudas ist wohl der Gipfel der Skurillität",
so Kickl.

Reiter wird auf der SPÖ-Seite mit folgendem Satz zitiert: "Die
Wehrpflicht ist heute großteils eine reine Geldverschwendung. Junge
Leute werden mangelhaft für längst nicht mehr benötigte militärische
Ziele ausgebildet." Kickl fragt sich, wie denn das nun angesichts
Reiters Aussagen aus 2006 zu verstehen sei: "Brauchen wir die
vielzitierten Profis als Freiwillige jetzt zur Vorbereitung auf einen
Atomkrieg? Ich nehme an, da werden sich nicht viele finden." Reiter
inspiriere mit seinen kruden Annahmen jedoch nicht nur die SPÖ,
sondern auch das BZÖ. Er hat heute bei der Klubklausur der Orangen
über Sicherheitspolitik referiert: "Ich hoffe, dass die BZö-Spitze
danach nicht fordern wird, Österreich zur Atommacht hochzurüsten", so
Kickl.

Auffällig sei auch, um zur SPÖ zurückzukehren, dass neben zahlreichen
SPÖ-Granden wie Faymann, Darabos, Prammer, Hundstorfer, Rudas, und
Blecha einer als Unterstützer fehle, nämlich der Wiener
Bürgermeister. "Michael Häupl hängt sein Fähnlein bekanntlich gerne
nach dem Wind. Offenbar ist ihm nun aufgefallen, dass die Bürger -
und auch viele seiner SPÖ-Genossen - gar keine Freude mit der
Abschaffung der Wehrpflicht haben, woraufhin er noch schnell eine
Kindesweglegung versucht."

Der von der SPÖ gestaltete Internet-Werbeauftritt für das
Freiwilligenheer mache aber auch eines klar, so Kickl: "Das Ganze ist
ein rotes Parteimanöver, um einen Zwischenwahlkampf auf Kosten der
Sicherheit Österreichs zu führen. Als mehr wird dieser Sturm im
Wasserglas nicht in Erinnerung bleiben."

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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