• 07.03.2011, 10:33:32
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Deimek: Anschober gefährdet mit übertriebenerer CO2-Reduktion Arbeitsplätze

Angebliche Green-Jobs werden verlorene Arbeitsplätze nicht substituieren

Wien (OTS) - "Mehr als offensichtlich hat Umweltlandesrat
Anschober keine Ahnung von Wirtschaft und den dazugehörenden
technologischen Zusammenhängen." Dies stellte heute der
Landesparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ Oberösterreich und
Infrastruktursprecher des FPÖ-Parlamentsklubs, NAbg. Dipl. Ing.
Gerhard Deimek in einer Reaktion auf die Jubelmeldungen Anschobers
punkto Verschärfungen der CO2-Reduktionen durch die EU-Kommission
fest. "Es ist utopische Tagträumerei, wenn Anschober wirklich glaubt,
dass die sogenannten 'Green-Jobs' die in kürzester Zeit verlorenen
Arbeitsplätze substituieren. Es werden wesentlich weniger neue
Arbeitsplätze geschaffen als in wesentlich kürzerer Zeit verloren
gehen.

Es sei ein Schlag ins Gesicht der Wirtschaft, aber auch der
heimischen Arbeitnehmer, "die fast überstandene Krise positiv zu
sehen, weil durch Drosselung der Produktionen es selbstverständlich
zu weniger CO2-Emissionen gekommen ist. Wichtige heimische Betriebe,
wie etwa die VOEST produzieren längst wieder in vollem Umfang und
haben daher keinerlei Spielraum mehr punkto CO2." Dies gelte auch, so
Deimek, für die anderen Bereiche in der energieintensiven Industrie.
Gehe es nach den Plänen der EU-Kommission, soll es zu einer
Verschärfung der CO2-Reduktionen kommen. "Bis zum Jahr 2020 sollen
laut EU nicht 20 Prozent, sondern sogar 25 bis 30 Prozent eingespart
werden. Und langfristiges Ziel der Brüsseler Bürokraten ist es, bis
zum Jahr 2050 absolut unrealistische 80 bis 95 Prozent weniger an
CO2-Emissionen zu erreichen", warnt Deimek davor, dass dies nichts
anderes sei als die Endindustrialisierung Europas. Betriebe würden im
eigenen wirtschaftlichen Interesse ganz klar ihre Standorte
verlagern, "in Länder, die nicht so rigorose Umweltauflagen haben wie
etwa China oder Indien. Diese Wirtschafts- und
Arbeitsplatzvernichtung unter dem ökologischen Denkmantel wird von
der FPÖ klar abgelehnt."

Deimek verwies in diesem Zusammenhang darauf, "dass bereits in den
letzen Jahren und Jahrzehnten die heimische Industrie in
ressourcenschonende und energiesparende Technologien investiert hat.
Die VOEST ist nicht mehr in der technischen Lage, noch mehr CO2 bei
der Erzeugung von Stahl einzusparen. Umweltlandesrat Anschober ist
aufgefordert, sich zum Industriestandort Linz mit der VOEST und zur
heimischen Grundstoffindustrie offen zu bekennen. Oder aber er
verlangt offen die Schließung - einhergehend mit dem Verlust
unzähliger Arbeitsplätze. Seine gebetsmühlenartigen Jubelmeldungen
über 'Green-Jobs' sind für mich klares Indiz dafür, dass der grüne
Landesrat in Sachen Wirtschaft geringe bis keinerlei Kompetenz
vorweisen kann."

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
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