- 28.02.2011, 08:56:07
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Gemeinsame Obsorge - FPÖ kritisiert fehlendes Mindestbesuchsrecht für Kleinkinder
Hofer: Debatte muss ohne ideologische Vorbehalte geführt werden
Wien (OTS) - FPÖ-Vizeparteiobmann Norbert Hofer, seit Jahren auch
Väterrechtsaktivist, zeigt sich vom Entwurf der Justziministerin zur
Stärkung der Kinderrechte auf beide Elternteile nur teilweise
überzeugt.
Hofer: "Ich bin fest davon überzeugt, dass die gemeinsame Obsorge der
richtige Weg ist. Denn Eltern bleiben auch nach einer Trennung
Eltern. Von den großen Problemen rund um fehlende Kontakte zu den
Kindern sind aber nicht nur Väter betroffen sondern auch Großmütter,
Tanten, Stiefschwester - also auch viele Mädchen und Frauen. Es geht
also nicht um die Väter alleine oder um ideologische Scheuklappen.
Ich hoffe sehr, dass es gelingt, die Debatte ohne Vorbehalte und
sachlich zu führen. Das ist bei einem so emotionalen Thema, das mit
so viel Leid für Eltern und Kinder behaftet ist, freilich nicht immer
einfach."
Wenig überzeugt zeigt sich Hofer vom vorgesehenen
Mindestbesuchsrecht, das nur für Schulkinder vorgesehen ist: "Eine
Entfremdung ist besonders bei Kleinkindern besonders rasch vollzogen.
Es wäre daher schade, wenn man Kindern im Kindergartenalter dieses
Mindestbesuchsrecht vorenthalten würde."
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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