- 19.02.2011, 11:59:19
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SPÖ Kärnten: Breite Unterstützung für Bildungsvolksbegehren
Aktionstag der SPÖ-Kärnten zum Bildungsvolksbegehren mit großer Zustimmung seitens der Bevölkerung. Kaiser: "Die beste Bildung für eine bessere Zukunft - Gemeinsam schaffen wir das!"
Klagenfurt (OTS) - Großen Zuspruch zum Bildungsvolksbegehren gab
es am Aktionstag der Kärntner SPÖ. In allen Bezirken waren
SPÖ-Funktionäre unterwegs, um die Bevölkerung mit Bodenzeitungen und
Info-Postkarten aufzuklären und zu überzeugen.
Landesparteivorsitzender LHStv. Peter Kaiser war gemeinsam mit
SPÖ-VzBgM. Maria Luise Mathiaschitz und SPÖ-StR Jürgen Pfeiler am
Alten Platz in Klagenfurt im Einsatz.
Zur aktuellen Diskussion um die Abschaffung des Sitzenbleibens meint
Kaiser: "Wir brauchen eine Gesamt-Schulreform kein Stückwerk. Immer
nur einzelne Punkte ohne Gesamtzusammenhang zu diskutieren bringt uns
keinen Schritt weiter, wiewohl es keinen Sinn macht, dass ein junger
Mensch wegen eines Nicht-Genügend auch sämtliche andere Gegenstände
wiederholen und ein ganzes Jahr verlieren soll!"
"Hunderte Menschen haben uns ermuntert, den Bildungsreformzug nicht
von anderen politischen Bewegungen stoppen zu lassen und uns
zugesichert das Volksbegehren zu unterschreiben und zu bewerben",
zeigte sich Kaiser über den Zuspruch seitens der Bevölkerung beim
SPÖ-Aktionstag zum Bildungsvolksbegehren am Alten Platz in Klagenfurt
erfreut.
Die SPÖ trete für die beste Aus- und Schulbildung für unsere Kinder
und Jugendlichen ein. "Bildung ist der Schlüssel für die Zukunft und
wir haben es in der Hand den Schlüssel in die richtige Richtung
umzudrehen und die Türe für eine besser Zukunft für nachkommende
Generationen aufzustoßen", so Kaiser.
Als wesentlichste Forderungen im Bildungsbereich nannte Kaiser
flächendeckende Kindergärten als Bildungsgärten, eine gemeinsame
Schule der 5 bis 14 jährigen, die dafür notwendige Einführung der
Gesamtschule sowie zumindest in jedem Bezirk eine Ganztagsschule und
ein zeitgemäßes Dienst- und besoldungsrecht sowie eine moderne und
einheitliche PädagogInnenausbildung.
Großes Interesse und viel Zustimmung erhielt Kaiser auch für seine
Idee eines Akademikerzwanzigers als Alternative zu Studiengebühren.
Dabei sollten Akademiker nach dem Studium ab einer gewissen
Einkommenshöhe, monatlich 20 Euro für die Unis abgeben. Insgesamt
rechnet Kaiser dadurch mit zusätzlich 108 Millionen Euro jährlich
für die Universitäten. Natürlich müssten auch Studenten aus dem
Ausland gesetzlich für die finanzielle Abgabe verpflichtet werden.
Angespornt von der großen Zustimmung kündigt Kaiser weitere Aktionen
seitens der SPÖ-Kärnten an, um das Bildungsvolksbegehren zu
unterstützen:
"Nach der jahrelangen Bildungs-Verweigerungs-Politik der ÖVP ist das
Bildungsvolksbegehren der von vielen Menschen lang ersehnte zündende
Funke um den Bildungsmotor durchzustarten!"
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt
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