Stichworte: Bundesheer, Darabos Pläne, Kärnten, Reform, ÖVP Channel: Politik
OTS0092   16. Feb. 2011, 11:05

ÖVP Martinz: Protest gegen Darabos Pläne - Nein zur Schließung des Militärkommandos Kärnten.

Abbau von Bundesheer Mitarbeitern gefährdet Einsatz im Katastrophenfall.


"Das ist konzeptlose Verunsicherung für
Betroffene und für die Bevölkerung",kritisiert Kärntens ÖVP Obmann
Josef Martinz aktuell bekannt gewordene Einsparungspläne beim
Bundesheer durch Verteidigungs Minister Norbert Darabos. Bevor
Zielsetzungen und Aufgaben eines reformierten Bundesheeres definiert
sind werden Schliessungs- und Personal-Abbau Pläne der Öffentlichkeit
zugespielt. "Die ÖVP Kärnten protestiert schärfsten gegen Pläne zur
Schließung des Militärkommandos. Mit dem signalisierten Abbau von
Bundesheer Mitarbeitern würden außerdem allfällige Einsätze im
Katastrophenfall gefährdet", sagt Martinz. Der Kärntner ÖVP Chef
fordert eine geordnete Vorgangsweise für eine Bundesheer-Reform, der
sich niemand verweigert. Zunächst müssten aber Ziele und Aufgaben des
österreichischen Bundesheeres definiert werden. Dabei sollte die
Dynamik möglicher Bedrohungen berücksichtigt werden. "Man könne jetzt
nicht so tun, als bliebe Österreich die nächsten Jahrzehnte von
Bedrohungs-Szenarien und Katastrophensituationen völlig verschont",
so der Kärntner ÖVP Obmann.
(Schluss)

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0092 2011-02-16 11:05 161105 Feb 11 LKV0001 0165



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