- 15.02.2011, 12:53:38
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FPÖ: Kickl: Berechtigte Skepsis der Österreicher vor Arbeitsmarkt-Öffnung
Vor Angleichung der Löhne und Lebenskosten darf keine Liberalisierung erfolgen
Wien (OTS) - "Die Bevölkerung teilt ganz eindeutig die
freiheitlichen Befürchtungen und unsere Skepis gegenüber der Öffnung
des österreichischen Arbeitsmarktes für die neuen EU-Staaten am 1.
Mai", stellt FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl in Reaktion auf
eine entsprechende IMAS-Umfrage fest. Demnach erwarten 71 Prozent der
Befragten negative Auswirkungen, und 70 Prozent rechnen damit, dass
viele ausländische Arbeitskräfte nach Österreich drängen werden. "Das
deckt sich mit unseren Erwartungen, ist es doch gerade für Menschen
in Grenznähe aus Tschechien, der Slowakei, Ungarn oder Slowenien
höchst verlockend, in Österreich eine gut bezahlte Arbeit anzunehmen
und in ihrem Heimatland zu viel geringeren Kosten zu leben", erklärt
Kickl.
Es sei daher allerhöchste Zeit, dass sich die Bundesregierung
innerhalb der EU endlich für eine unbefristete Verlängerung der
Schutzfrist für den heimischen Arbeitsmarkt stark mache. "Die
Ausgangslage hat sich extrem verändert, die Wirtschaftskrise ist
längst nicht überwunden. Wir brauchen daher jeden verfügbaren
Arbeitsplatz für die eigene Bevölkerung", so Kickl. Als Grundlage für
eine eventuelle Liberalisierung dürfe kein Datum dienen, sondern
einzig und allein der Umstand, ob die Löhne und Lebenserhaltungkosten
der neuen EU-Staaten das Niveau Österreichs erreicht haben.
Als wenig verwunderlich bezeichnet Kickl auch das Umfrageergebnis,
wonach ein Großteil der Österreicher über die Arbeitsmarktöffnung
schlecht oder gar nicht informiert ist. "Das ist typisch für die
Kommunikation der Bundesregierung. Negative Tatsachen werden bewusst
verschwiegen. Rot und Schwarz gehen sogar so weit, mit der
Rot-Weiß-Rot-Card für noch mehr Zuwanderung zu sorgen und auch
Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Staaten herzlich zu uns einzuladen",
erklärt Kickl.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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