• 11.02.2011, 12:02:08
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Ägypten - Swoboda: EU muss zivile Regierung ohne Mubarak fordern

Weder Bevölkerung noch Europa können Interesse an Machtübernahme durch Militär haben

Wien (OTS/SK) - "Nachdem der ägyptische Präsident Mubarak
anscheinend nicht bereit ist zurückzutreten, um einen geordneten
Übergang zu ermöglichen, muss Europa deutlich Stellung beziehen",
fordert der Vizepräsident der S&D-Fraktion im Europäischen Parlament,
Hannes Swoboda, am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Ohne den
raschen Rücktritt Mubaraks würde sich die Stimmung noch weiter
anheizen und sich die Gefahr einer Machtübernahme durch das
ägyptische Militär erhöhen. "Wenn Militärs die Macht übernehmen, weiß
man nie, wann sie diese wieder abgeben. Weder die ägyptische
Bevölkerung noch Europa können daher ein Interesse an der
Machtübernahme durch das Militär haben", unterstreicht Swoboda,
Mitglied im Außenpolitischen Ausschuss des EU-Parlaments. ****

"Europa muss eine zivile Regierung ohne Mubarak fordern, die einen
geordneten Übergang vorbereitet und für faire und transparente Wahlen
sorgt", bemerkt Swoboda. Gelinge dies nicht, steige das Risiko noch
chaotischerer Zustände. Eine Möglichkeit sei, Vizepräsident Suleiman
die volle Regierungsmacht und die Verantwortung für einen geordneten
Übergang zu übertragen. (Schluss) sa/mp

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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