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OTS0034   11. Feb. 2011, 09:29

Regner/Lunacek/Werthmann: Initiative zur Einführung eines Europäischen Aktionstages gegen Mobbing am 17. Juli

Schriftliche Erklärung liegt ab Montag im Europäischen Parlament auf


Die Europaabgeordneten Evelyn Regner (SPÖ), Ulrike
Lunacek (Grüne) und Angelika Werthmann (fraktionslos) starten ab
Montag, 14. Februar, eine Initiative zur Einführung eines
Europäischen Aktionstages gegen Mobbing und Belästigung am
Arbeitsplatz. "Mobbing verursacht schwerste psychische und
körperliche Probleme bei den Betroffenen. Ein Europäischer Aktionstag
gegen Mobbing und Belästigung am Arbeitsplatz, der jedes Jahr am 17.
Juli stattfinden soll, soll auf das noch immer als Tabuthema
betrachtete Problem aufmerksam machen und die Betroffenen stärken",
so Evelyn Regner, stv. Delegationsleiterin der SPÖ-Europaabgeordneten
und Mitglied im Ausschuss für Beschäftigung und soziale
Angelegenheiten. ****

"Mobbing in allen Formen, sei es am Arbeitsplatz, bei Behörden oder
im Internet artet für die Betroffenen immer zu einem Spießrutenlauf
aus, verbunden mit seelischen Qualen und möglichen schweren
gesundheitlichen Folgen. Durch mein langjähriges Engagement für
gleiche Chancen von Frauen und als Vorsitzende der LGBT-Intergroup im
Europaparlament, die sich für die Rechte und den Schutz von Lesben,
Schwulen, Bisexuellen- und Transgender-Personen einsetzt, bin ich
besonders für dieses Thema sensibilisiert. Letztlich können aber alle
Opfer von Mobbing-Attacken werden", sagt Ulrike Lunacek,
Delegationsleiterin der Grünen. "Deswegen unterstütze ich die
Einführung eines Europäischen Aktionstages gegen Mobbing, der jedes
Jahr am 17. Juli stattfinden soll", so Lunacek.

Angelika Werthmann, Mitglied des Europäischen Parlaments: "Mir ist es
besonders wichtig, die Sensibilität für diese Problematik zu stärken:
Mobbing hat gravierenden Einfluss auf Gesundheit und Lebensqualität
der Betroffenen. Es wirkt sich negativ auf Teamarbeit, Unternehmen
und Gesellschaft aus. Die mangelnde Empathie für die Befindlichkeiten
der Mitmenschen in der heutigen Gesellschaft ist zum Teil
erschreckend. Der Tag soll ein Plädoyer für mehr gegenseitige Achtung
im täglichen Umgang miteinander sein." Angelika Werthmann ist unter
anderem Mitglied im Petitions-Ausschuss des EU-Parlaments. (Schluss)
sv/mp

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OTS0034 2011-02-11 09:29 110929 Feb 11 SPK0001 0334



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E-Mail: markus.wolschlager@europarl.europa.eu
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Büro Ulrike Lunacek,
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