- 09.02.2011, 09:43:40
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FPÖ-Hofer: Öffentlicher Dienst säumig bei Einstellungspflicht Behinderter
Wien (OTS) - Ausgerechnet der öffentliche Dienst sei säumig bei
der Einstellung Behinderter und zahle lieber die sogenannte
Ausgleichstaxe, kritisierte heute der freiheitliche
Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer. Laut
Behinderteneinstellungsgesetz muss pro 25 Bediensteten ein
Behinderter angestellt werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit,
sich "freizukaufen". Säumig, so Hofer seien gleich vier Bundesländer
- Niederösterreich, Tirol, Vorarlberg und Salzburg.
Hier trete der groteske Fall ein, dass sich die betroffenen
Bundesländer mit Steuergeld, von der gesetzlichen Verpflichtung
Behinderte einzustellen, freikaufen würden, kritisierte Hofer, der
forderte diesen Unsinn abzustellen. "Wenn es ein Bundesland nicht
schafft die Quote zu erfüllen, so muss der Posten eben frei bleiben",
zeigte Hofer eine Alternative auf.
Ziel dieses Gesetzes sei es, behinderten Menschen eine Chance auf
einen Arbeitsplatz zu geben, so Hofer, der nicht versteht, dass sich
hier ausgerechnet der öffentliche Dienst vor dieser wichtigen
gesellschaftspolitischen Aufgabe drücke. Besonders begehrt,
berichtete Hofer, seien Posten im Portierbereich, die jedoch derzeit
vor allem durch brave Parteigänger von Rot und Schwarz besetzt seien,
die keine Behinderung aufweisen würden. "Mehr soziale Verantwortung
und weniger Postenschacher und Freunderlwirtschaft wäre angebracht",
forderte Hofer.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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