• 31.01.2011, 10:00:47
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Start der Kollektivvertragsverhandlungen Finance

GPA-djp fordert Beteiligung der rund 80.000 Beschäftigten an guter Ertragslage

Wien (OTS/ÖGB) - Heute Montag starten die
Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 80.000 Beschäftigten des
österreichischen Finance-Sektors. Die Gewerkschaft der
Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) fordert
neben einer angemessenen, realen und nachhaltigen Erhöhung der
Gehälter, kollektivvertragliche Maßnahmen gegen den permanent
steigenden Arbeitsdruck im Bankensektor.++++

"Aufgrund der zuletzt wieder sehr guten Ertragslage des
österreichischen Bankensektors besteht überhaupt kein Grund, sich bei
der Erhöhung der Gehälter in Zurückhaltung zu üben. Es ist
insbesondere auf die Leistung der MitarbeiterInnen zurückzuführen,
dass sich die wirtschaftliche Lage des Sektors wieder um vieles
positiver darstellt. Darüber hinaus brauchen wir dringend
kollektivvertragliche Maßnahmen, um den in den letzten Jahren
gestiegenen Arbeits- und Verkaufsdruck insbesondere im
Beratungsbereich zu reduzieren. Permanenter Arbeitsdruck kann auf
Dauer keine Basis für erfolgreiches Wirtschaften sein", erklärt der
im Sommer 2010 neu gewählte Vorsitzende der GPA-djp
Wirtschaftsbereichsgemeinschaft Finance, Wolfgang Heinzl, als
Verhandlungsführer des GPA-djp-Verhandlungsteams.

Weitere Verhandlungstermine sind für den 15. Februar und für den 3.
März vereinbart, Geltungsbeginn für den neuen Kollektivvertrag ist
der 1. April.

Rückfragehinweis:

Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
   Litsa Kalaitzis
   Tel.: 05 0301-21553
   Mobil.: +43 676 817 111 553
   Email: [email protected]
   Internet: www.gpa-djp.at

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