- 22.01.2011, 10:36:36
- /
- OTS0024 OTW0024
SPÖ-Ruttensdorfer: Marktmanipulation durch OMV-Chef bestätigt
FPÖ fordert Rücktritt
Wien (OTS) - Der ehemalige SPÖ-Staatssekretär und jetzige Chef der
OMW Wolfgang
Ruttensdorfer hat eine schwerwiegende juristische Niederlage
erlitten. Der Vorwurf der Marktmanipulation wurde vom UVS bestätigt.
Ein Strafbescheid der Finanzmarktaufsicht gegen Ruttensdorfer ist
damit gültig.
Der Hintergrund: Der OMV-Chef hat am 18. März 2009 in einem Interview
mit dem Nachrichtenmagazin "Profil" behauptet, dass die OMV ihren
Anteil am ungarischen Unternehmen MOL nicht verkaufen wolle. Ein
Signal, das von der Börse nicht positiv aufgenommen werden konnte.
Das Gegenteil war jedoch wahr. Der Unabhängige Verwaltungssenat sah
es aufgrund der vorliegenden Fakten als erwiesen an, dass die OMV zu
diesem Zeitpunkt sehr wohl die Absicht hatte, die MOL Papiere zu
verkaufen.
FPÖ-Energiesprecher Norbert Hofer: "Viel schwerwiegender ist für mich
in diesem Zusammenhang, dass Ruttensdorfer am Erscheinungstag des
Interviews im Profil OMV-Aktien im Gegenwert von, ich sage es in
alter Währung, rund 10 Millionen Schilling gekauft hat. Nachdem die
MOL-Anteile verkauft wurden, stieg wie erwartet der Kurs der
OMV-Aktien.
Der Nadelstreifsozialist Ruttensdorfer hat dabei gut verdient. Ich
fordere ihn zum Rücktritt auf. Sollte er dazu nicht bereit sein, hat
der Aufsichtsrat - und dieser ist nicht frei von Parteigängern von
SPÖ und ÖVP - eine eindeutige Entscheidung zu treffen."
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






