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Nationalrat - Hundstorfer: Österreich ist "Europameister" in Sachen Arbeitslosenquote

Ende Dezember 3,4 Millionen Menschen in Beschäftigung - Beschäftigungsanstieg in allen Gruppen

Wien (OTS/SK) - Österreich ist dank seiner niedrigen
Arbeitslosenquote "Europameister" bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Das betonte Sozial- und Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer heute, Donnerstag, im Parlament. Dieser Erfolg zeige, dass sich eine "aktive Arbeitsmarktpolitik, die hinschaut statt wegschaut, auszahlt". Durch vielfältige Maßnahmen hat Österreich "den Beschäftigungsverlust während der Krise mehr als wettgemacht", so Hundstorfer mit Blick darauf, dass es einen Beschäftigungsanstieg in allen Gruppen (alle Bundesländer, Männer und Frauen, Jugendliche etc.) gibt. Auch bei den Über-50-Jährigen (43,1 Prozent Beschäftigungsquote) habe kein Land einen so großen Anstieg zu verzeichnen wie Österreich, so der Arbeitsminister. Insgesamt waren mit Ende Dezember 3,4 Millionen Menschen in Beschäftigung, das sind gegenüber dem Vorjahreswert um 60.000 Beschäftigte mehr. ****

Ende Dezember seien rund 29.000 Stellen frei gewesen, das sei gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg von 22 Prozent. Auch dies ist ein Grund, warum Österreich in der EU ein Best-Practice-Land in Sachen Arbeitslosigkeitsbekämpfung sei. Ein weiterer Erfolg sei der Rückgang der vorgemerkten Arbeitslosen: Hier gebe es - auch unter Einberechnung der Schulungsteilnehmer - einen Rückgang um 18.000. Trotz aller Erfolge Österreichs bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit gelte es, "alles dran zu setzen, die Arbeitslosigkeit auch weiterhin entschieden zu bekämpfen", bekräftigte Hundstorfer.

Zum Thema Bedarfsorientierte Mindestsicherung verwies Hundstorfer mit Blick auf die Bundesländer Wien und Niederösterreich darauf, dass es seit Einführung der Mindestsicherung im September bis Jahresende gelungen sei, 1.900 Mindestsicherungsbezieher wieder in Beschäftigung zu bringen. Überdies haben 4.000 Personen ein Schulungsangebot angenommen. Insgesamt sei man auf dem richtigen Weg: "Aus Sozialleistungsbeziehern machen wir Steuerzahler", so Hundstorfer.

Zum Thema Ende der Übergangsfristen für den österreichischen Arbeitsmarkt betonte Minister Hundstorfer, dass die Zahl von zusätzlichen Arbeitskräften am Arbeitsmarkt (15.000 bis 25.000), mit denen Österreich rechnet, "realistische Zahlen sind, die arbeitsmarktpolitisch vertretbar" seien. Hundstorfer machte zudem klar, dass Österreich erheblich von der Osterweiterung profitiert habe. "Wir sind auf diese Öffnung gut vorbereitet", die bald zu beschließenden Regelungen zum Lohn- und Sozialdumping werden für einen fairen Wettbewerb sorgen, zeigte sich der Minister überzeugt.

Bei dem österreichweit anlaufenden Programm "Fit to work" gehe es um die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit von älteren Arbeitskräften, so Hundstorfer, der unterstrich, dass es gelte, krankheitsbedingtes vorzeitiges Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt zu verhindern. "Fit to work" sei ein Beratungsprogramm für alle Fragen der Arbeit und Gesundheit. Weiters betonte Hundstorfer, dass das Arbeitsmarktservice (AMS) heuer das dritthöchste Förderbudget in der Geschichte des AMS für eine aktive Arbeitsmarktpolitik habe. (Schluss) mb

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