• 17.01.2011, 15:21:46
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FPÖ-Hofer zu Spekulationen mit Spendengeldern

Strenge gesetzliche Richtlinien von FPÖ gefordert

Wien (OTS) - Nachdem das Nachrichtenmagazin Profil darüber
berichtet hat, dass in einer Diözese beträchtliche Mittel aus der
Dreikönigsaktion in Immobilienaktien investiert wurden, verlangt
FPÖ-Vizeparteiobmann Norbert Hofer neue gesetzliche Richtlinien zum
Umgang mit Spendengeldern in Österreich. Bekanntlich können Spenden
an mildtätige Organisationen in Österreich auch steuermindernd
geltend gemacht werden.

Hofer: "Jenen Organisationen, die Zuwendungen und Spenden erhalten,
die steuermindernd geltend gemacht werden können sowie natürlich
Körperschaften öffentlichen Rechts wie etwa anerkannten Kirchen und
Religionsgemeinschaften soll untersagt werden, mit Spenden zu
spekulieren."

Gleichzeitig will Hofer eine verpflichtende Offenlegung was den
Einsatz der Spendengelder und allfällige Rücklagen anbelangt. So sei
beispielsweise anzugeben, welcher Prozentsatz der Spenden für
Verwaltungsaufgaben verwendet wird und welcher Anteil den
Hilfsbedürftigen direkt zugutekommt. "Ich habe immer mehr den
Eindruck, dass es einige Organisationen gibt, die an der Gutmütigkeit
und an der Hilfsbereitschaft von Menschen gut verdienen. Dem muss ein
Riegel vorgeschoben werden. Wer in gutem Glauben Geld spendet, der
soll sich auch sicher sein können, dass sein Geld gut eingesetzt
ist", so Hofer.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
   http://www.fpoe.at

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