- 13.01.2011, 12:20:58
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GPA-djp-Jugend: "Vorsichtiges Ja zum Sozialjahr-Modell"
Kollektivvertragliche Spielregeln einhalten, Freiwilligenjahr als Dienstjahr für spätere Arbeitsverhältnissse und Ausbildung im Sozialbereich anrechnen
Wien (OTS/GPA-djp) - "Sollte der Zivildienst abgeschafft werden,
könnte das Sozialjahr eine begrüßenswerte Alternative sein. Die
Politik erkennt offensichtlich, dass es auch entsprechende Anreize
und Rahmenbedingungen braucht, damit sich die Jugend auch in Zukunft
für soziale Arbeit engagiert", kommentiert der Vorsitzende der
GPA-djp-Jugend, Rene Pfister, das von Sozialminister Rudolf
Hundstorfer präsentierte Modell, das im Unterschied zum Zivildienst
eine Entlohnung nach dem kollektivvertraglichen Mindestgehalt für die
Sozial- und Gesundheitsberufe vorsieht. ++++
"Damit das Sozialjahr aber zu einer echten Win-Win-Situation für die
Jugend genau so wie für die PatientInnen und KlientInnnen wird, und
um Lohndumping zu verhindern, müssen die kollektivvertraglichen
Spielregeln eingehalten werden", ergänzt GPA-djp-Bundesjugendsekretär
Helmut Gotthartsleitner. Die Entlohnung nach dem Kollektivvertrag,
einschließlich Urlaubs- und Weihnachtsgeld, sei also eine
Selbstverständlichkeit. "Im Sinne der umfassenden sozialrechtlichen
Absicherung der jungen KollegInnen muss ein Sozialjahr aber auch
vollständig als Pensionssicherungszeit angerechnet werden," so
Gotthartsleitner.
"Ein Anreiz, um Jugendliche in diesem Bereich zu halten und damit die
dringend notwendige personelle Verstärkung zu sichern, könnte auch
geschaffen werden, indem das Sozialjahr auch als Dienstjahr für ein
allfälliges späteres Arbeitsverhältnis im Sozialbereich angerechnet
werden", erklärt Pfister. Genau aus demselben Grund solle das
Sozialjahr auch in der schulischen oder universitären Ausbildung
angerechnet werden, um den Betroffenen ein weiteres Praktikum zu
ersparen. "Wir gehen davon aus, dass alle Interessensvertreter in die
Planung und Umsetzung eines allfälligen Sozialjahres eingebunden
werden", so Pfister und Gotthartsleitner abschließend, "damit mit
vereinten kompetenten Kräften ein entscheidender Beitrag zur
Absicherung unseres Sozial- und Gesundheitssystems gelingt."
Rückfragehinweis:
GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit Mag. Martin Panholzer Tel.: 05 0301-21511 Mobil: 05 0301-61511 E-Mail: [email protected] http://www.gpa-djp.at
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