- 13.01.2011, 12:17:23
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FPÖ: Kitzmüller fordert nach Fall Cain klarere Regeln für Jugendämter
Gemeinsame Obsorge muss endlich umgesetzt werden
Wien (OTS) - Nach dem schockierenden Tod des dreijährigen Cain in
Vorarlberg, der offenbar vom Lebensgefährten seiner Mutter zu Tode
geprügelt worden ist, fordert FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Anneliese
Kitzmüller sofortige Maßnahmen zur Verbesserung der Jugendwohlfahrt.
"Alle Beteiligten sollen sich zu einem runden Tisch einfinden und
klare Regeln erarbeiten, wie die Jugendämter in Verdachtsfällen der
Gewalt gegen Kinder vorzugehen haben", verlangt Kitzmüller. Auch in
diesem Fall gebe es wie bei vielen anderen Vorwürfe gegen das
Jugendamt, wonach Alarmzeichen und Meldungen ignoriert worden seien.
"Offensichtlich gibt es in diesem Zusammenhang zu viel
Ermessensspielraum für die Mitarbeiter der Jugendämter. Das muss im
Interesse der Gesundheit und Sicherheit der Kinder abgestellt
werden", so Kitzmüller.
Die freiheitliche Familiensprecherin fordert zudem - auch angesichts
des aktuellen Falles -, endlich die gemeinsame Obsorge beider Eltern
im Trennungsfall umzusetzen. "Auch hier war der leibliche Vater von
seinem Kind getrennt. Ich bin überzeugt davon, dass durch die
gemeinsame Obsorge und den regelmäßigen Kontakt von Kindern zum
getrennt lebenden Elternteil Misshandlungen viel früher offenkundig
werden und derartige Gewalteskalationen in vielen Fällen verhindert
werden könnten", erklärt Kitzmüller. Es sei ihr daher unbegreiflich,
warum die Justizministerin noch immer zaudere, endlich eine
Familienrechtsreform mit verpflichtender gemeinsamer Obsorge in
Angriff zu nehmen.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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