• 02.01.2011, 11:11:10
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FPÖ: Kickl: Verbesserte Arbeitsmarktzahlen kein Grund zum Feiern

Öffnung des Arbeitsmarkts im Mai ist enorme Gefahr für heimische Beschäftigte

Wien (OTS) - Als durchaus positiv, aber noch keinen Grund zum
Feiern bezeichnet FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl die
verbesserte Lage am heimischen Arbeitsmarkt. "Die Richtung stimmt.
Nun muss gewährleistet werden, dass dieser Weg auch langfristig
beschritten werden kann. Das geht nur, wenn die Übergangsfristen zum
Schutz des heimischen Arbeitsmarktes über den Mai hinaus auf
unbestimmte Zeit verlängert werden", so Kickl. Sozialminister
Hundstorfer solle sich endlich dafür einsetzen. Eine völlige Öffnung
des Arbeitsmarktes für Tschechen, Slowaken und Ungarn würde die
heimischen Beschäftigten in enorme Gefahr bringen, ihre Jobs zu
verlieren, besonders natürlich im grenznahen Raum, so Kickl.

Der FPÖ-Generalsekretär kritisierte in diesem Zusammenhang auch die
Aussagen des ungarischen EU-Kommissars Laszlo Andor, der von einer
unbegründeten Angst vor einem massiven Ansturm auf den Arbeitsmarkt
spricht: "Der Herr EU-Kommissar soll uns Österreicher das beurteilen
lassen. Immerhin liefert er selbst den besten Grund für eine
Verlängerung der Übergangfristen, indem er sagt, dass sich das
Lohnniveau im Osten nur langsam dem des Westens anpasst. Genauso
langsam, wie das geschieht, kann daher nur eine Öffnung des
Arbeitsmarkts diskutiert, und nicht von einem Tag auf den anderen
einfach umgesetzt werden", stellt Kickl fest.

Rückfragehinweis:

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