FPÖ: Kickl: Verbesserte Arbeitsmarktzahlen kein Grund zum Feiern

Öffnung des Arbeitsmarkts im Mai ist enorme Gefahr für heimische Beschäftigte

Wien (OTS) - Als durchaus positiv, aber noch keinen Grund zum
Feiern bezeichnet FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl die verbesserte Lage am heimischen Arbeitsmarkt. "Die Richtung stimmt. Nun muss gewährleistet werden, dass dieser Weg auch langfristig beschritten werden kann. Das geht nur, wenn die Übergangsfristen zum Schutz des heimischen Arbeitsmarktes über den Mai hinaus auf unbestimmte Zeit verlängert werden", so Kickl. Sozialminister Hundstorfer solle sich endlich dafür einsetzen. Eine völlige Öffnung des Arbeitsmarktes für Tschechen, Slowaken und Ungarn würde die heimischen Beschäftigten in enorme Gefahr bringen, ihre Jobs zu verlieren, besonders natürlich im grenznahen Raum, so Kickl.

Der FPÖ-Generalsekretär kritisierte in diesem Zusammenhang auch die Aussagen des ungarischen EU-Kommissars Laszlo Andor, der von einer unbegründeten Angst vor einem massiven Ansturm auf den Arbeitsmarkt spricht: "Der Herr EU-Kommissar soll uns Österreicher das beurteilen lassen. Immerhin liefert er selbst den besten Grund für eine Verlängerung der Übergangfristen, indem er sagt, dass sich das Lohnniveau im Osten nur langsam dem des Westens anpasst. Genauso langsam, wie das geschieht, kann daher nur eine Öffnung des Arbeitsmarkts diskutiert, und nicht von einem Tag auf den anderen einfach umgesetzt werden", stellt Kickl fest.

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