- 27.12.2010, 09:00:36
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FPÖ-Kunasek: "Keine Starkstromleitung in Trogbauweise!"
Wien (OTS) - Bereits im Frühjahr äußerte FPÖ-NAbg. Mario Kunasek,
steirischer Landesparteisekretär und Mitglied im Verkehrsausschuss,
scharfe Kritik an den Plänen, eine 110kV-Leitung in Graz-Werndorf in
einer Trogbauweise zu errichten: "Das geht zu Lasten der Gesundheit
der Bevölkerung. Davor verschließen Rot und Schwarz aber die Augen."
Schon mehrfach hat Kunasek Kritik geäußert, seine Position ist klar:
"Wir stehen weiterhin auf der Seite der Anrainer." Dass nun sogar
eine TU Graz-Studie die Gefährlichkeit der Auswirkungen dieser
Starkstromleitung auf die Gesundheit der Anrainer belege, ist für
Kunasek eine Bestätigung: "Nicht nur, dass eine Tieferlegung der
Leitung dem Stand der Technik entspricht, auch wäre diese
wirtschaftlich zumutbar", so die Studie.
Der Verwaltungsgerichtshof hat nun entschieden, dass eine
Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist. Das sieht Kunasek
klar als einen Erfolg der FPÖ: "Aus nicht eruierbaren Gründen wollten
SPÖ und ÖVP nicht einsehen, dass diese Trogbauweise absolut
inakzeptabel ist. Seit 2007 war das Verfahren vor dem
Verwaltungsgerichtshof anhängig - ein Baustopp wurde viel zu spät
verhängt. Die in der Zwischenzeit angefallenen Kosten belaufen sich
auf fast 400.000 Euro!" Kunasek ortet hier klar einen Betrug am
Steuerzahler.
Kunasek steht weiterhin zur bisherigen Linie: "Keine Trogweise! Eine
Erdverkabelung bringt laut Sachverständigen eine erhebliche
Strahlenminderung. Man will hier eindeutig über die Interessen der
Bürger drüberfahren. Hätte man den FPÖ-Antrag auf einen Baustopp
nicht abgelehnt, wäre es nicht zu einer Steuergeldverschwendung von
fast 400.000 Euro gekommen. Die FPÖ bleibt in dieser Sache weiter am
Ball und setzt sich für die Anliegen der Anrainer ein."
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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