• 16.12.2010, 15:58:55
  • /
  • OTS0308 OTW0308

Behindertenbeirat - Königsberger-Ludwig: Aktionsplan für Menschen mit Behinderung für mehr Teilhabe und Selbstbestimmung

Aktionsplan wird 2011 erarbeitet und soll Bewusstsein bilden und helfen, soziale Barrieren abzubauen

Wien (OTS/SK) - Der Nationale Aktionsplan für Menschen mit
Behinderung (NAP) soll zu mehr Bewusstseinsbildung führen und neben
der UN-Konvention weiter zur Verbesserung der Situation von Menschen
mit Behinderung beitragen. Das sagte SPÖ-Bereichssprecherin für
behinderte Menschen Ulrike Königsberger-Ludwig heute, Donnerstag,
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst nach einer Sitzung des
Bundesbehindertenbeirats, in der unter anderem der NAP thematisiert
wurde. "Ich bin überzeugt, dass dieser vor allem zu mehr
Bewusstseinsbildung führen wird - auch dahingehend, dass es gilt, die
sozialen Barrieren und die Barrieren im Kopf abzubauen", so
Königsberger-Ludwig. ****

"Ich freue mich über das Bekenntnis von Bundesminister Rudolf
Hundstorfer und die Initiative, einen NAP zu erarbeiten", so die
SPÖ-Bereichssprecherin. "Am Ende aller unserer Aktivitäten müssen die
Selbstbestimmung und die Teilhabe von Menschen mit Behinderung
stehen", bekräftigte Königsberger-Ludwig.

Im Februar wird die Initiative mit einem Workshop gestartet, danach
erarbeiten alle Akteurinnen und Akteure den NAP, der noch 2011 fertig
gestellt werden soll. Inhaltlich wird der Aktionsplan
Menschenrechte/Diskriminierung, Barrierefreiheit, Bildung,
Arbeitsmarkt, selbstbestimmtes Leben, Gesundheit und Rehabilitation
sowie Bewusstseinsbildung abdecken. In den Nationalen Aktionsplan
(NAP) sind alle beteiligten Akteure - Ministerien, Länder, Gemeinden,
Behindertenorganisationen und die Zivilgesellschaft eingebunden.

Eine Reihe von Maßnahmen für Menschen mit Behinderung wie etwa die
Veränderung des Kündigungsschutzes wurde bereits gesetzt, aber "es
ist noch einiges zu tun: persönliche Assistenz, Bildung und Teilhabe
am Arbeitsmarkt und vor allem auch die Bewusstseinsbildung gehören
hierbei zu den dringlichsten Anliegen", so Königsberger-Ludwig, die
betont: "Stärken sollen im Vordergrund stehen und nicht die
Defizite!"

Zudem habe Minister Hundstorfer in der Sitzung eine Studie zur
sozialrechtlichen Absicherung von Mitarbeitern in
Beschäftigungstherapieeinrichtungen angekündigt, damit man über die
persönliche Lage der dort Beschäftigten besser Bescheid weiß und
darauf aufbauend weitere Schritte veranlassen kann. "Auch das begrüße
ich, da es wichtig ist, dass die Menschen nicht nur Taschengeld
erhalten, sondern die Anerkennung für ihre Arbeit, die sie sich
verdient haben", so die Bereichssprecherin. (Schluss) bj/mb

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel