- 13.12.2010, 14:56:42
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FPÖ: Graf fordert Eingliederung der Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft in die Universitäten
Sonderbehandlung keineswegs gerechtfertigt - Vorstand hat keine wissenschaftliche Qualifikation
Wien (OTS) - Außeruniversitäre Forschungsinstitute werden durch
die Sparmaßnahmen im Budget angehalten, sich in die
Universitätslandschaft zu integrieren, weil sie andernfalls künftig
nicht mehr mit Forderungen rechnen können. Ausgenommen sind
allerdings die Akademie der Wissenschaften und die
Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft. Im Falle der Boltzmann-Gesellschaft
erachtet der freiheitliche Wissenschaftssprecher NAbg. Martin Graf
diese Sonderbehandlung als keineswegs gerechtfertigt.
"Bei der Boltzmann-Gesellschaft sind weder Leitbild und Strategie
erkennbar, noch existieren die im Forschungsbereich der Universitäten
üblichen Leistungsvereinbarungen", kritisiert Graf. Hinzu komme, dass
der Vorstand nicht wissenschaftlich besetzt sei. "Kein einziges der
neun Vorstandsmitglieder kann wissenschaftliche Qualifikationen
nachweisen, schon gar nicht der Präsident Christian Konrad und seine
beiden Stellvertreter Franz Löschnak und Ferry Maier", erklärt Graf.
Es liege daher der Verdacht nahe, dass die Boltzmann-Gesellschaft aus
Gründen der parteipolitischen Nähe zur Regierung geschont werde.
"Die Boltzmann-Institute sollen sich daher genauso wie alle anderen
geförderten gemeinnützigen Forschungsinstitute in fachverwandte
Institute der Universitäten oder der Akademie der Wissenschaften
eingliedern", verlangt Graf.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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