• 30.11.2010, 16:11:14
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Nationalrat - Auer: Längerer Führerscheinentzug richtige Vorgehensweise gegen Raser

Stauber und Pendl begrüßen Führerscheinnovelle als wichtige Rahmenbedingung für Blaulichtorganisationen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Abgeordneter Josef Auer betonte heute,
Dienstag, im Nationalrat, dass die Sicherheit aller
Verkehrsteilnehmer im Interesse jeder guten Verkehrspolitik stehe und
die Bundesregierung hier "gut unterwegs" sei. So setze sie
beispielsweise genau die richtigen Maßnahmen, um gegen Raserei im
Straßenverkehr vorzugehen, unterstrich Auer. ****

In den letzten zwei Jahren sei die Zahl der Unfälle - besonders unter
Jugendlichen - dramatisch zurückgegangen, betonte Auer. Auch die
Anzahl an Verkehrstoten und Verletzten sei stark zurückgegangen,
seitdem Bundesministerin Bures die Agenden innehabe. Mit der
Verlängerung der Führerscheinentzugsdauer setze die Regierung genau
die richtigen Maßnahmen gegen Raser: "Das ist eine gute Vorgangsweise
und sicherlich wirksamer als finanzielle Strafen", unterstrich Auer.

Auch SPÖ-Abgeordneter Peter Stauber begrüßte das Vorgehen gegen
Raser. Stauber betonte, dass auch eine bessere Verfolgung
ausländischer Raser notwendig sei. "Ich begrüße es sehr, dass sich
Verkehrsministerin Bures hier für eine einheitliche europäische
Richtlinie einsetzt, damit die grenzüberschreitende Verfolgung
künftig besser möglich wird." Stauber zeigte sich außerdem über den
sogenannten "Blaulicht-Führerschein" erfreut, der besonders
Organisationen wie den freiwilligen Feuerwehren zugutekomme: "Als
Bürgermeister freue ich mich für die Organisationen, dass das heute
so beschlossen wird und möchte mich an dieser Stelle für die
hervorragende Arbeit bedanken, die die Feuerwehren in Österreich
jeden Tag leisten".

SPÖ-Sicherheitssprecher Otto Pendl bedanke sich ebenfalls bei allen
Freiwilligen für ihre gute Arbeit: "Österreich ist im internationalen
Vergleich im Bereich der freiwilligen Arbeit besonders gut
aufgestellt. Ich freue mich, dass mit diesem Gesetz für
Blaulichtorganisationen die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen
werden. Ein lang gehegter und berechtigter Wunsch dieser
Organisationen geht heute in Erfüllung", so Pendl, der sich dafür bei
Verkehrsministerin Doris Bures und dem Verkehrsausschuss bedankte.
(Schluss) sc

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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