- 26.11.2010, 10:32:53
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KORREKTUR - FPÖ-Kickl: Remler Paradebeispiel für ÖVP-Freunderlwirtschaft und Postenschacher
Sehr problematische Vergangenheit aus Osttiroler Tourismuszeiten offenbar ÖVP-interner Qualifikationsnachweis
Wien (OTS) - "Frau Remler ist sicherlich gut dazu geeignet, ein
öffentliches Musterbeispiel für ÖVP-Freunderlwirtschaft und
Postenschacher zu sein. Als Staatsekretärin für Familien ist sie
allerdings ungeeignet", sagte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert
Kickl angesichts des Regierungsumbaus nach dem Abgang von Christine
Marek.
Ein Blick in die berufliche Vergangenheit der Frau Staatssekretärin
würde zeigen, dass an ihrer Person durchaus eine gewisse Problematik
hafte. Kickl verwies darauf, dass Frau Remler unter ihrem damaligen
Namen Wolf, als Geschäftsführerin des Nationalpark-Tourismus-Verbands
Hohe Tauern, Medienberichten zufolge, eine Schlüsselfigur in diversen
skandalösen Vorgängen gewesen sei.
"In ihre Verantwortung fällt z.B. ein Freunderlwirtschaftsskandal im
Osttiroler Tourismusbereich", so der freiheitliche Generalsekretär
weiter. Es sei damals unter ihrer Geschäftsführung offenbar Usus
gewesen, bei touristischen Anfragen dafür Sorge zu tragen, dass die
eigenen Partei ÖVP und ÖAAB-Freunde bevorzugt würden. Kickl verwies
in diesem Zusammenhang auf mediale Berichte über Testanfragen an den
Tourismusverband, deren Behandlung und Erledigung nur diesen Schluss
eines Zuschanzsystems an ÖVP-Freunderln zulassen würden.
Überdies sei es in der Geschäftsführungszeit Wolfs/Remlers zu
finanziellen Unregelmäßigkeiten gekommen. Wolf/Remler habe offenbar
dafür Sorge getragen, dass Daten, die finanzielle Malversationen von
angestellten ÖVP-Freunderln - Berichten zufolge ging es um die
zweckwidrige Verwendung von Geldern des Verbandes - belegen hätten
können, einfach verschwunden seien. "Wenn solche Dinge für die ÖVP
quasi Qualifikationsnachweise für Regierungsfunktionen sind, na dann
Gute Nacht", erläuterte Kickl. Da passe es nur zu gut ins Bild, dass
Remler ihren nächsten Job im Sozial- und Gesundheitssprengel Lienz
ohne Ausschreibung erhalten hätte.
"Aus meiner Sicht sind die Zustände im Nationalpark-Tourismus-Verband
unter der Verantwortung von Wolf/Remler, ebenso wie die
intransparente Postenbesetzung im Sozialsprengel, alles andere als
eine Empfehlung für Regierungsaufgaben. Die ÖVP beweist mit dieser
Personalbesetzung einmal mehr, dass für sie Postenschacher,
Freunderlwirtschaft und schwarzer Kadavergehorsam an erster Stelle
stehen. Die Familienpolitik ist der ÖVP dagegen kein ernsthaftes
Anliegen mehr. Das zeigt auch diese Postenbesetzung", schloss Kickl.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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