- 24.11.2010, 11:57:43
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SPÖ Prettner: FPK ÖVP Koalition plant weiteren Gewaltakt, der mit Verwaltungsreform nichts zu tun hat
Zusammenlegung der Abteilungen 15 und 18 soll über den Kopf der fachlich zuständigen Referentin hinweg passieren
Klagenfurt (OTS) - Scharfe Kritik richtet SPÖ Landesrätin Beate
Prettner an FPK LH Dörfler, der als Verantwortlicher für den Inneren
Dienst offenbar auf Zuruf der Personalreferenten FPK Dobernig und ÖVP
Martinz hin die Abteilungen 15 und 18 des Landes Kärnten
zusammenlegen will. "Eine, wie von der Koalition geplante,
Zusammenlegung der Abteilungen 15 und 18 der Kärntner Landesregierung
wäre vor dem Hintergrund der immer wieder hoch gelobten
Verwaltungsreform ein absoluter Schwachsinn, schließlich würden sich
daraus keinerlei Einsparpotentiale ergeben, sondern lediglich
Nachteile für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", zeigt Prettner
auf. Zudem sei der Wunsch einen derartigen Gewaltakt über den Kopf
der fachlich zuständigen Referentin hinweg und ohne Vorgespräche mit
der Interessensvertretung oder den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
zu entscheiden demokratiepolitische Ignoranz der Spitzenklasse, so
Prettner. "In dieser Frage ist im Vorfeld niemand an mich in meiner
Funktion als fachlich zuständige Referentin der Abteilungen 15 und 18
herangetreten, um mich zumindest zu informieren welche Wahnsinnspläne
in meinen politischen Zuständigkeiten verfolgt werden, noch wurde die
Interessensvertretung kontaktiert. Wenn in diesem Land noch ein
Mindestmaß an politischer Kultur herrschen würde, die die SPÖ immer
wieder einfordert, hätten diesbezüglich entsprechende Vorgespräche
stattfinden müssen, in denen ich auch klar informieren hätte können,
dass eine Zusammenlegung schlichtweg keinen Sinn macht", stellt
Prettner klar.
Zudem betont die SPÖ Landesrätin, dass ihr vollstes Verständnis
der Empörung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der betroffenen
Abteilungen gelte. "Ohne Vorinformation oder Gespräche darüber in
Kenntnis gesetzt zu werden, dass man künftig einer anderen Abteilung
angehört, ist eine noch nie dagewesene Respektlosigkeit gegenüber
jenen, die tagtäglich vorbildliche Arbeit leisten", erklärt sich
Prettner solidarisch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der
betroffenen Abteilungen und meint weiter: "Ich werde jedenfalls alle
mir zur Verfügung stehenden Mittel ausschöpfen um einen derartigen
Schritt der FPK ÖVP Koalition zu verhindern. Als ersten Schritt lade
ich zu einer Betriebsversammlung mit der Interessensvertretung und
den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilungen ein
um eine weitere gemeinsame Vorgehensweise festzulegen".
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt
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