- 22.11.2010, 16:24:18
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Budget 2011: Gute Bildung ist bester Schutz gegen Arbeitslosigkeit
PRO-GE und vida fordern Rücknahme der Kürzungen im Bildungsbereich - Vermögenssteuer dringend notwendig - Demonstration am 27. November in Wien
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Wien (OTS/ÖGB) - "Wir wissen alle, dass gute Bildung und
Ausbildung der beste Schutz gegen Arbeitslosigkeit sind",
argumentiert Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE anlässlich
des heutigen "Unigipfels", bei dem Universitätenkonferenz und
HochschülerInnenschaft der Regierung ihre Aufwartung machen. "Jedes
Kind muss die Chance auf gute Bildung und Ausbildung haben -
unabhängig vom Einkommen der Eltern", appelliert der PRO-GE
Vorsitzende. "Die Einführung einer Vermögenssteuer würde nicht nur
die Kürzungen unnötig machen, es wären damit auch dringend notwendige
Zukunftsinvestitionen in Bildung, Forschung und Gesundheit möglich",
ergänzt vida-Vorsitzender Rudolf Kaske. +++
Von den geplanten Kürzungen bei der Familienbeihilfe seien
StudentInnen, junge Arbeitssuchende, Familien mit mehreren Kindern
und ArbeitnehmerInnen mit geringem Einkommen besonders stark
betroffen. "Kinder aus einkommensschwachen Familien hätten es durch
die geplanten Kürzungen ungleich schwerer sich höhere Bildung
aneignen zu können. Anstelle der Kürzungen im Familienbereich
schlagen wir die Einführung einer Vermögenssteuer vor", so Wimmer.
Eine Steuer auf sehr hohe Vermögen wäre nicht nur ein positives
Signal an alle, die von den Kürzungen überproportional betroffen
sind, es würden auch jene etwas zur Budgetkonsolidierung beitragen
müssen, die es sich auch leisten könnten. "Die Einsparungen, wie sie
jetzt geplant sind, mögen zwar kurzfristig Geld bringen. In Zukunft
fällt uns diese kurzsichtige Denkweise aber auf den Kopf, weil das
Ausbügeln dann umso mehr kostet", ist Kaske überzeugt. Bereits jetzt
gäbe es zu wenige AkademikerInnen in Österreich die am Arbeitsmarkt
dringend gebraucht würden, die Budgetpläne verschärfen dieses Problem
nur.
Um auf die ungleichen Belastungen im Budgetplan 2011 und auf andere,
zukunftsorientierte Möglichkeiten zur Verteilung der Lasten
hinzuweisen, ruft die Plattform Zukunftsbudget am 27. November 2010
zu einer Demonstration in Wien auf, die von den Gewerkschaften PRO-GE
und vida unterstützt wird. Die Plattform Zukunftsbudget vereint über
50 Organisationen - von Gewerkschaften, Familien- und
Elternverbänden, Jugendorganisationen über Behindertenverbände und
viele mehr. Das zeigt, dass fast alle Bevölkerungsschichten von den
Einsparungen massiv betroffen sind.
Demonstration: Kein Sparen bei Kindern, Jugend und Familien
WO: Wien, vor dem Finanz und Familienministerium (bei der Urania)
WANN: Samstag, 27.11.2010 von 13:00 bis 17:00 Uhr
Mehr Infos unter www.zukunftsbudget.at
Rückfragehinweis:
PRO-GE Öffentlichkeitsarbeit Barbara Trautendorfer Tel: 01/53 444 69 264 Mobil: 0664/61 45 925 http://www.proge.at vida-Öffentlichkeitsarbeit Ines Schmied-Binderlehner Tel: 01/53 444 79 263 E-Mail: [email protected] http://www.vida.at
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