- 18.11.2010, 18:02:04
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Nationalrat - Matznetter gegen Studienbeschränkungen
Offener Zugang zu Universitäten bedeutet auch mehr Effizienz
Wien (OTS/SK) - SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter
betonte am Donnerstag im Nationalrat, dass durch die
Regierungsmaßnahmen in den nächsten Jahren nominell mehr in das
Wissenschaftsbudget fließt als dies heuer der Fall ist. Durch die
Offensivmaßnahmen in der Höhe von 80 Millionen pro Jahr und 15
Millionen Studienförderung komme man bis 2012 auf insgesamt 3.780
Mrd. Euro. Für die Jahre nach 2012 gebe es zudem eine erweiterte
Mittelzuwendung, so Matznetter. ****
Studienbeschränkungen und Aufnahmegebühren erteilte Matznetter eine
klare Absage. "Wir müssen mehr Menschen dazu bringen, an der
Forschung teilzuhaben. Wir werden in diesem Jahrhundert als
Volkswirtschaft nicht reüssieren können, wenn es uns nicht gelingt,
den gesamten Bildungsbereich, einschließlich der Universitäten,
komplett zu öffnen. Alle Personen, die nur davon reden, die Türen
geschlossen zu halten, sind am falschen Platz. Die Menschen sollen
ein Leben lang offene Türen vorfinden", so Matznetter. Lebenslanges
Lernen bedeutet, die Menschen einzuladen, erneut an die Uni zu
kommen, sekundäre Studien zu belegen und sich an der Forschung zu
beteiligen, so der SPÖ-Wirtschaftssprecher.
Nur nach dem Prinzip "mehr Geld heißt mehr Studenten" zu denken, sei
falsch, so Matznetter. Entscheidend sei auch, bei der Effizienz in
den universitären Einrichtungen anzusetzen. In Richtung Rektoren
betonte Matznetter, alles zu versuchen, damit der tertiäre Sektor
mehr Mittel bekommt, wenn diese in ihrem Bereich auch Effizienz
herstellen. In den vergangenen Jahren wurde der Bologna-Prozess
falsch verstanden, so Matznetter, denn dieser habe zu einer
Verschulung der Universitäten geführt. (Schluss) pl/sc
Rückfragehinweis:
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Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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