• 15.11.2010, 14:40:14
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  • OTS0193 OTW0193

Haubner: Mit Verlängerung der Schwellenwerte-Verordnung wesentliche Wirtschaftsbund-Forderung umgesetzt

Regionale KMUs profitieren weiterhin von Direktvergabe öffentlicher Aufträge - weitere Maßnahmen zur Unterstützung der regionalen Unternehmen notwendig

Wien, 15. November 2010 (OTS) - Erfreut zeigt sich der
Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR
Peter Haubner, über die Umsetzung der Wirtschaftsbund-Forderung nach
einer Verlängerung der Anhebung der Freivergabe-Grenze bei
öffentlichen Aufträgen. Dieser Schritt sei vor allem hinsichtlich der
Förderung und Unterstützung von regionalen Unternehmen wesentlich.
"Gerade unsere klein- und mittelständischen Unternehmen in den
Regionen profitieren von direkten Auftragsvergaben durch die
Gemeinden. Nicht zuletzt, weil sie sich dadurch die Teilnahme an
teuren und komplizierten Ausschreibungsverfahren ersparen", so
Haubner weiter.

Durch die Erhöhung der Schwellenwerte für freie Auftragsvergabe sei
eine Beschleunigung der Investitionen erreicht worden, was einen
positiven Beitrag zur Erholung der Konjunktur geleistet habe. "Auch
in der aktuellen konjunkturellen Situation stellt die Verlängerung
der Regelung einen wesentlichen Impuls dar", so der
Wirtschaftsbund-Generalsekretär, der auch die mit der
Schwellenwerte-Verordnung einhergehende Verwaltungsvereinfachung für
Länder und Gemeinden hervorhebt.

Der Verlängerung der Anhebung der Schwellenwerte müssten aber weitere
offensive Maßnahmen zugunsten der regionalen Unternehmen folgen,
betont Haubner. "Der Wirtschaftsbund fordert, dass bei öffentlichen
Ausschreibungen regionale KMUs priorisiert werden. Dazu soll ihnen
die Möglichkeit der Ausschreibungen in Losen und Gewerken eingeräumt
werden, sowie Arbeits- und Bietergemeinschaften zugelassen werden",
so der Generalsekretär.

Ausschreibungen in Losen und Gewerken ermöglichen es KMUs,
insbesondere auch regionalen Nahversorgern, sich an Vergabeverfahren
zu beteiligen. "Das Zulassen von Arbeits- und Bietergemeinschaften
durch den Auftraggeber fördert ebenfalls die Beteiligung von kleinen
und mittleren Unternehmen bei öffentlichen Ausschreibungen, da diese
Unternehmen alleine oft nicht über die Kapazitäten oder das
Produktsortiment zur Erfüllung eines Großauftrages verfügen", so
Haubner abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse
Tel.: +43 (0)1 505 47 96 - 30
mailto:[email protected]
http://www.wirtschaftsbund.at

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